"Selbstverständlich" heißt die aktuelle Kampagne der Frauen-Union für die Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung der Frau. Ortsvorsitzende Dr. Gudrun Heil-Franke hatte in der Jahreshauptversammlung den Sozialreferenten und Flüchtlingskoodinator der Stadt, David Rybak, zu diesem Thema eingeladen.
Rybak dankte den Flüchtlingskreisen in der Stadt für engagierte und zielgerichtete Hilfe. Er begrüßte die Zuwanderung, fordert gleichzeitig aber Respekt vor unseren gesellschaftlichen Werten. "Beachtung unserer alltäglichen Umgangsformen und Akzeptanz des selbstbestimmten Lebensstils von Frauen und Männern sind unerlässlich", betont der Flüchtlingskoordinator.
Die in Helferkreis und Pfarrei engagierten Frauen-Union-Mitglieder berichteten über ihre Erfahrungen bei Themen wie fehlenden Kindergartenplätzen, Wohnungs- und Jobsuche und die Schwierigkeit für die Asylsuchenden, die für den Einstieg ins Berufsleben notwendige Qualifikation nachzuweisen.
Als langjährige Mitglieder wurden geehrt Brigitte Wolf und Gerda Krüger für 30 Jahre, Christa Spahn für 25 Jahre und Isolde Anstötz für 15 Jahre Mitgliedschaft.