Der Heimat-, Wander- und Gartenbauverein Aschach steht gut da: "Wir haben auch im vergangenen Jahr wieder vieles dafür getan, dass Aschach zu einem besonders schönen Ort wird", sagte Vorsitzende Herta Müller bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Zum Beispiel habe man dank fleißiger Helferinnen im April die Girlanden für den Osterbrunnen gebunden, was bei einer Länge von rund drei Metern pro Girlande eine große Aufgabe war. Der Brunnen wurde später gemeinsam mit den Kindern des Aschacher Kindergartens geschmückt.

Überall blühen Blumen

"Natürlich wurden von den Vereinsmitgliedern auch alljährlich wiederkehrende Aufgaben ausgeführt", sagte Müller. Dazu gehöre die Bepflanzung der Blumenkästen auf der Aschach-Brücke ebenso wie die Bepflanzung der Blumenkörbe am Brunnen und am Nepomuk sowie die Pflege am Umfeld des Wallfahrerbildstocks und am Ölberg. Weiter wurden die Fahnenabordnung und die Fußgruppe bei zahlreichen Veranstaltungen wieder gefordert. Nachdem die Baumaßnahmen am Schloss beendet und die Schlossgaststätte wiedereröffnet wurde, habe man ebenso den monatlichen Stammtisch wieder aufgenommen.

Gesagt, getan

Einen besonderen Dank schickte die Vorsitzende an den Bauhofleiter und dessen Team in Bad Bocklet. Die Zusammenarbeit habe hervorragend geklappt. "Wir sagen dem Bauhofleiter, was wir geändert oder erledigt haben wollen und sein Team setzt es sofort in die Tat um", freute sich Müller. Natürlich habe man auch schon wieder für die Zukunft geplant.

Neben dem Schmücken des Dorfes mit Blumen ist im Mai 2015 das Brückenfest geplant.
Der 2. Bürgermeister des Marktes Bad Bocklet, Andreas Sandwall, sprach dem Verein seinen Dank aus: "Der Gartenbauverein tut etwas für den Ort und hilft, ihn zu verschönern." Die Arbeit des Vorstandes schätze er sehr und die Mitglieder trügen dazu bei, dass Aschach ein Dorf sei, das sich sehen lassen könne.

Viele Kilometer zurückgelegt

Wanderwart Heinz Krausenberger teilte mit, dass im vergangenen Jahr 14 Wanderungen absolviert wurden. Dabei erwanderte man unter anderem die Thüringer Rhön und machte einen Ausflug in den Wartburg-Kreis und in die Fränkische Schweiz. Im Schnitt habe man pro Wanderung 13 Kilometer zurückgelegt, insgesamt kamen die Wanderfreunde auf 179 Kilometer. Im Durchschnitt 17 Personen seien bei einer Wanderung jeweils dabei gewesen.

Wie die Statistik zeigt, wurden seit 1980 insgesamt 367 Wanderungen durchgeführt, an denen 6607 Wanderer teilgenommen haben. Einer der eifrigsten Wanderer war Heinz Krausenberger selbst. Er nahm an 318 Wanderungen teil und legte dabei mehr als 5000 Kilometer zurück.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Heimat- und Wanderver ein wurde Helmut Wischang ausgezeichnet. Seit einem halben Jahrhundert ist er aber genauso ein Mitglied beim Gartenbauverein und wurde dafür von Erich Schießer vom Kreisverband mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.