Im Einsatz für den Artenschutz war die 4. Klasse der Grundschule Maroldsweisach (Landkreis Haßberge) in der Rhön. Im Gepäck hatten sie beste Erinnerungen an ihren Schullandheimaufenthalt am Bauersberg, eine gute Portion Tatendrang und eine Spende in Höhe von 400 Euro für das Wildkatzenwegenetz.
Die BN-Kreisgruppe Rhön-Grabfeld übernahm die Busfahrt und der Forstbetrieb Bad Brückenau der Bayerischen Staatsforsten die Verpflegung am Lagerfeuer. Josef Wehner, der Schutzgebietsbetreuer (Ranger) von der Biosphärenreservatsverwaltung, hatte viel Anschauungsmaterial zur Wildkatze mitgebracht und leitete den Bau eines Wildkatzenunterschlupfs im Staatswald am Feuerberg an. Die Kinder wurden bis zur Ziegelhütte bei Wildflecken gebracht. Über den Kniebrecher stiegen die Schüler zum Feuerberg auf. Dort hatten die Forstwirte Bruno Wolf und Willi Hüther vom Forstrevier Oberbach schon einiges vorbereitet. Aus der Biotoppflege an einem Tümpel war größtenteils das Reisig für den Unterschlupf zurechtgeschnitten. Auf einer Waldlichtung entstand zusätzlich noch eine Mäuseburg aus einem Rundballen Heu, den der Landwirt Theo Hack gebracht hatte.
Forstwirt Klaus Zeier vom Forstbetrieb hat mittlerweile schon in der zweiten Frühjahrssaison die Wildkatzenlockstöcke im Staatswald kontrolliert. Da der Waldarbeiter in der Umgebung des Feuerbergs oft fündig geworden war, bot es sich an, dort einen Wildkatzenunterschlupf zu bauen. Die Kinder waren begeistert. JoachimUrban