Gab es am Vormittag in und am Feuerwehrgerätehaus Zehntscheune theoretische Unterweisungen in Funkkunde, im Aufbau von Schlauchleitungen und Fahrzeugkunde, ging es danach mit mehreren Einsatzfahrzeugen zum Gymnasium. Dort galt es , einen angenommen Brandherd zu bekämpfen und Verletzte aus dem Nebau zu retten. Bürgermeister Helmut Blank, der mit Freude die Aktionen der jungen Mädchen und Burschen beobachtete, meinte dazu: "Es ist enorm, wie die ganze Feuerwehr-Technik und die Drehleiter die Jugend anzieht". Er selbst durfte testen, wie schwierig es ist, einem Feuerwehrschlauch zu halten, wenn dieser wirklich unter Druck steht. Höhepunkt dieses Übungsteiles war für die Übungsteilnehmer, im Korb der Drehleiter bis zur vollen Höhe mit hochzufahren.
Am Nachmittag musste die junge Truppe zu einem angenommen Pkw-Unfall bei Burghausen ausrücken. Hier konnten die Jugendlichen selbst an Hand anlegen und mit Spreizer und Rettungsschere an dem verunglückten Auto arbeiten, um darin eingeklemmte Personen zu retten. Die Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Engagement und dem Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehr-Mitglieder.