Die Sanierung der Wilhelm-Hegler-Halle hat einmal mehr den Gemeinderat beschäftigt. Diesmal ging es um die Duschen und Waschbecken. Die Regierung von Unterfranken hält jeweils zwei Dusch- und Waschräume für die insgesamt vier Umkleidebereiche für ausreichend, wie Bürgermeister Franz Kuhn (Bürgerblock Oerlenbach) in der jüngsten Sitzung erklärte. "Bisher hatten wir zu allen vier Zonen jeweils einen Raum mit Duschen und Waschbecken. Diese Ausstattung wäre um die Hälfte reduziert."
Nach reiflicher Abwägung plädierte das Gremium einhellig dafür, wie bisher auch in allen vier Umkleidebereichen Duschen einzubauen. Statt vier kommen je zwei Waschtische dazu. Vor allem bei Turnieren sei diese Lösung nötig. Die Mehrkosten belaufen sich auf 15 000 Euro.
Neu eingerichtet wird ein Raum für die Putzmaschine, um die Vorgaben zu erfüllen, fügte Kuhn an. Danach werden je ein eigener Frischwasserzulauf und ein Ablauf für Schmutzwasser installiert.

Bemusterung

3. Bürgermeister Robert Erhard (Wählergemeinschaft Rottershausen) regte an, für einzelne Gewerke wie Beleuchtung, Fliesen und Badeeinrichtungen in Zusammenarbeit mit Architekt Johannes Messerschmitt vor der Entscheidung Bemusterungen vorzunehmen.
Schließlich musste der Gemeinderat noch ein Gewerk für die Wilhem-Hegler-Halle vergeben. Die Elektroinstallation einschließlich Blitzschutz für die Hegler-Halle führt die Firma Überlandwerk Rhön (Mellrichstadt) zu 647 500 Euro aus, so der Beschluss.
Reger Betrieb herrscht derweil auf der Großbaustelle Hegler-Halle. Die Pfeiler für die neue Halle stehen, der Gerätetrakt nimmt Konturen an, die Sanierung von Foyer und Umkleideräumen läuft. Kräne setzen die Fertigbauteile an die richtigen Stellen. Aktuelle Fragen werden laufend bei Ortseinsichten erörtert.