"Hier im ehemaligen tegut-Gebäude haben wir für unsere Außenstelle Oerlenbach eine verträgliche Lösung gefunden - zentral gelegen mit barrierefreiem Zugang, Parkmöglichkeiten und hellen Räumen", hob Emil Müller, Vorsitzender des Kreiscaritasverbandes, bei der offiziellen Eröffnung hervor. Der kleine Festakt mit kirchlicher Segnung war mit einem "Tag der offenen Tür" verbunden.

Bisher war die Außenstelle, die 2003 eröffnet worden war, im Pfarrhaus untergebracht. Da dieses generalsaniert wird und wieder seinem eigentlichen Zweck als Wohnung für Pfarrer Norbert Reinwand zugeführt wird, musste ein neues Domizil gefunden werden. "Wir danken vor allem unserem Betreuungsteam, das sich bei der Suche engagierte. Mit der Lösung sind wir sehr zufrieden", betonte Müller. "Zunehmender Bedarf in den Dörfern mit weiten Wegen und langer Fahrzeiten führten zur Gründung von Außenstellen der Bad Kissinger Sozialstation", blickte Müller auf die Entwicklung zurück. 2003 entstand die Sozialstation Oerlenbach, die von Beginn an bis heute Margit Geiger leitet. "Unser Betreuungsgebiet umfasst die Großgemeinde Oerlenbach sowie die Nachbarorte Euerdorf, Sulzthal, Ramsthal, Wirmthal und Aura. 24 Mitarbeiter in verschiedenen Zeitmodellen kümmern sich um 140 Patienten", informierte Müller zur aktuellen Arbeit in der Außenstelle. Die Pflegedienste leitet Christine Unsleber.

"Wir sind sehr froh, dass Sie den Standort Oerlenbach nicht aufgegeben haben. Für unsere Bewohner ist es großes Glück, ambulante Hilfe im gewohnten häuslichen Umfeld zu bekommen; denn jeder möchte so lange wie möglich in seiner Umgebung leben", hob Bürgermeister Franz Kuhn hervor. "Die Sozialstation ist uns ein Herzensanliegen; denn der Mensch steht bei der Caritas im Mittelpunkt, wie es auch Papst Franziskus immer wieder verdeutlicht", betonte Pfarrer Norbert Reinwand.