Nach dem Bau einer Rinne, die das Regenwasser von der Hugo-von-Trimberg-Straße zur Saale abführt, fragte Peter Seufert bei der Bürgerversammlung. Die Maßnahme sei mit dem Roden von Bäumen und Büschen bereits im Februar begonnen, aber nicht weitergeführt worden.
Bürgermeister Ludwig Neeb (CSU) erklärte hierzu: "Das Straßenbauamt will dieses Projekt mit dem Bau des Pendler-Parkplatzes in Machtilshausen vollenden." Im Zuge der Arbeiten soll auch die Straße zur Trimburg an der schadhaften Einfahrt vor dem Wald eine neue Asphaltdecke erhalten.
Abhilfe forderten Seufert und Detlef Pfannes auch für den Pfad, der von der Aussegnungshalle parallel zum Waldrand in Richtung Euerdorf führt. Der Weg sei durch abgelagertes Grüngut und Reißig nicht mehr begehbar, monierten sie. Gerhard Hochwimmer bemängelte zudem die "Wellenzufahrt" von der Bundesstraße in den Ort. Hier haben offensichtlich Setzungen zu einer Bodenwelle geführt. Der Bürgermeister sagte zu, dass der Bauhof sich hierum kümmert.
Moos hat der Hl. Urban angesetzt, der auf dem Parkplatz nach der Trimberger Brücke steht. "Wer ist für die Reinigung der Statue zuständig?", wollte Detlef Pfannes wissen. Dies falle in die Kompetenz der Straßenbaubehörde, informierte der Gemeindechef und ergänzte scherzend: "Wer allerdings die Figur freiwillig säubern möchte, ist willkommen."
Manfred Morper sind die Radfahrer, die Trimberg durchqueren, ein Dorn im Auge. "Die fahren in der Hugo-von-Trimberg-Straße locker mehr als die gebotenen 30 Stundenkilometer", kritisierte Morper, wissend, dass es keine Handhabe gegen die Zweirad-Raser gibt.
Lob spendete der Trimberger dem gut hergestellten Fußweg zur Trimburg. Nach Ansicht von Karl Pfannes sollte der Pfad aber unterhalb der Burgmauer gemäht und geschottert werden.
Die Sitzgruppe an der Trimberger Saalebrücke ist eigentlich als Rastplatz für Radfahrer und Wanderer gedacht. "Die müssen sich jedoch nach ihrem Imbiss strecken, denn die Bänke stehen vom Steintisch zu weit weg", stellte "Charly" Pfannes fest. Der Bürgermeister will hierüber den Bauhof informieren. Alfred Dillinger bat um eine Reparatur einiger Stufen an der Treppe nahe seinem Anwesen in der Bergstraße.
Günter Betzen zeigte sich erstaunt über die hohe Rücklage von knapp zwei Millionen Euro, über die die Gemeinde laut Bürgermeisterbericht verfügt. Ludwig Neeb verwies auf einige bevorstehende Projekte, "die viel Geld verschlingen". Dazu gehört die Alte Schule in Elfershausen, für deren Sanierung und Brandschutz der Markt schätzungsweise eine knappe halbe Million auf den Tisch legen muss. Das Gebäude soll zum Vereinsheim umgebaut werden.
Weitere "Großprojekte" sind der laufende Bau des Feuerwehrhauses in Langendorf, die Sanierung der Johannes-Petri-Schule und der Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs für die Wehr in Machtilshausen.
Zur Anfrage von Peter Seufert zur Errichtung von Windkraftanlagen informierte Neeb, dass Flächen im Bereich "Metze" und "Heinersberg" ausgewiesen sind. Den Vorschlag des Regionalen Planungsverbands, weitere Areale zwischen Machtilshausen, Engenthal und Sulzthal zu reservieren, lehnte der Gemeinderat ab. Begründung: die räumliche Nähe und eine optische Beeinträchtigung der Trimburg. Zudem besteht eine Höhenbegrenzung von 60 Metern, die eine Wirtschaftlichkeit in Frage stellen würde, da Windräder heute bis zu 200 Meter hoch werden.