Stellvertreter Andreas Kukuk ergänzte: "Ein Sonderlob verdient das Team vom Baumhaus, das wieder bestens mitarbeitete. Damit bilden die Nachwuchskräfte die Aktivposten von morgen, um sich für Dorf und Bewohner einzusetzen."
Pfarrer Balthasar Amberg hatte den Bieranstich übernommen. Vorsitzender Schott zeigte sich erfreut über das Engagement all jener, die seit 23 Jahren das Dorffest mittragen. "Ohne die vielen zuverlässigen und ehrenamtlichen Helfer ist die Veranstaltung nicht zu stemmen", erklärte er. Letztlich profitierten alle Eltingshäuser von dem Fest, der Erlös fließe an die Allgemeinheit zurück.

Sport und Musik


Den Auftakt gestalteten die Eltingshäuser Musikfreunde unter der Leitung von Sabine Werner. Die Aerobic-Gruppe I des FC Eltingshausen präsentierte "Drums Alive", einstudiert und geleitet von Ulrike Steuerwald. Danach folgte die Band "Sulander".
Ob in Laubengang oder Kulturscheune, unter Bäumen oder Sonnenschirmen, auf Pflasterzonen oder Grünflächen, jedes Fleckchen diente auch am zweiten Festtag für einen gemütlichen Aufenthalt. Der im vergangenen Jahr eingeweihte Dorfplatz erwies sich als prächtige Feierkulisse. Dort zeigten sich auch die Kindergartenkinder, die mit Leiterin Waltraud Schott eine Aufführung vorbereitet hatten. Die Älteren fügten um den Festbaum herum einen fränkischen Rundtanz an.
In ihren Bann zog die Zauberin "Rosa Rosini" (Heike Schirmer da Fonseca) vor allem die Kinder. Sie jonglierte mit Bällen und Messern und stieg barfuß auf spitzkantige Glasscherben, die keinen Kratzer hinterließen. Schließlich ließ Hermann Wolf vom Brieftaubenverein "Schlagtreue" Eltingshausen 40 Vögel in die Lüfte steigen. "Die werden wohl nur eine kleine Runde am Himmel drehen, um sicher in den heimischen Schlag zurückzukehren. Und zurückfinden werden wieder alle; denn wir pflegen täglich die Tauben und diese belohnen mit ihrer Treue unsere Dienste", erklärte Wolf.