Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner hat bei der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes im Markt Burkardroth die Neuwahlen geleitet. 34 Mitglieder waren gekommen. Erster Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes bleibt Daniel Wehner.

Seine beiden Stellvertreter sind künftig Silvia Metz und Manuel Richter. In ihren Ämtern bestätigt wurden Schatzmeister Ariel Karwacki und Schriftführerin Elisabeth Kuhn.

Den neuen Vorstand ergänzen die neun Beisitzer: Emil Müller, Bernd Müller, Barbara Albert, Andreas Fuchs, Roland Ziegler, Mario Krebs, Paul Goldbach, Norbert Reinmann und Markus Alles. Kassenprüfer für die nächsten beiden Jahre sind Franz Kirchner und Florian Zehe. Aus dem Kreis der Anwesenden wurden anschließend die Delegierten in die Kreisvertreterversammlung gewählt sowie die Ersatzdelegierten.

Auch in diesem Jahr konnten einige langjährige Mitglieder geehrt werden: Vor 15 Jahren war Michael Rottenberger in die CSU eingetreten, 20 Jahre ist bereits Elisabeth Kuhn Mitglied und Norbert Reinmann kann schon auf 25 Jahre zurückblicken. Eine besondere Ehrung erfuhr Franz-Peter Jörg, der schon seit 50 Jahren Mitglied ist.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Daniel Wehner auf die Arbeit im Marktgemeinderat zurück. Auch die CSU-Gemeinderäte würden das Fehlen von ausreichenden Informationen zum Nationalpark bedauern. Gemeinsam mit anderen Rhön-Gemeinden wurde deshalb ein Fragenkatalog ausgearbeitet und nach München weiter geleitet. Erst wenn die darin formulierten Fragen beantwortet sind, kann über das weitere Vorgehen entschieden werden. Bis dahin bleibt man im Marktgemeinderat bei seiner Ablehnung gegenüber dem Nationalpark.

Dass die Marktgemeinde im Jahr viel Geld in die Hand nehmen wird, um Baumaßnahmen stemmen zu können, hatte auch die Zustimmung der CSU-Gemeinderäte gefunden: Erschließung der Baugebiete in Stangenroth und Premich, Umbau der Mittelschule, Umgestaltung der Umgebung der Parkscheune in Burkardroth, Umbau des Kindergartens in Gefäll, Kirchenneubau in Waldfenster, Sanierung der Kanalisierung in Stralsbach- dies sind nur einige der anstehenden Projekte.

Auch Sandro Kirchner sprach das Thema Nationalpark an. Bislang waren nur der Spessart, die Rhön und die Donau-Auen im Gespräch. Dass nun auch der Frankenwald seine Bewerbung angemeldet hat, war für viele neu. Auf keinen Fall werde ein Nationalpark gegen den Willen der jeweiligen Bevölkerung etabliert, betonte Sandro Kirchner. Allerdings müsse man zeitnah in Erfahrung zu bringen, wie dieser Bürgerwille objektiv ermittelt werden soll. Elisabeth Kuhn