Am Löschweiher waren die Mitglieder der Nüdlinger Freiwilligen Feuerwehr zusammengekommen für ihre Leistungsprüfung. Und passend zum Treffpunkt widmeten sie sich dem Thema "Wasser". Kreisbrandinspektor (KBI) Edwin Frey (Nüdlingen), der als Schiedsrichter mit dabei war, zeigte sich über die gezeigten Fähigkeiten der 19 Teilnehmer voll des Lobes: "Die Prüfung war sehr einsatznah."

Unter den Feuerwehr-Dienstleistenden, die zur Prüfung antraten, waren auch 13 Atemschutzträger. Das nötige Rüstzeug, theoretisches Wissen und praktische Übungen bei der Brandbekämpfung wurde den Mitgliedern vor allem durch Bruno Wilm an sechs Abenden vermittelt. Der Experte wurde von mehreren Führungsdienstgraden der Nüdlinger Wehr unterstützt.

Geschicklichkeit bewiesen

Innerhalb zeitlicher Grenzen musste bei der Prüfung eine ganze Reihe von Aufgaben, zum Beispiel die Verkehrsabsicherung und der zügige Aufbau der Löschwasserversorgung, erledigt werden. Daneben war Geschicklichkeit bei Standardübungen wie "Knoten und Stich" oder beim "Rettungsknoten" unter Beweis zu stellen.

Genaue Beobachter der Leistungsprüfung "Wasser", die in drei Gruppen abgenommen wurde, waren die Schiedsrichter Edwin Frey und Werner Denner (Kleinwenkheim) sowie stellvertretender Bürgermeister Harald Hofmann (CSU). Kleine Fehler, die das Bestehen nicht in Frage stellten, wurden am Ende besprochen.

Zu den Nüdlinger Prüflingen gehörten auch Ann-Cathrin Kiesel und Katharina Ebeling. "Es ist die Gemeinschaft, und da ist immer was los", erklärt Katharina Ebeling und erhält dafür Zustimmung von ihrer Mitstreiterin.