Ein 22-Jähriger steht im dringenden Tatverdacht, vorsätzlich die Brände gelegt zu haben.
Nachdem im Oktober 2012 und im März dieses Jahres jeweils ein gefundenes Schreiben, bei dem ein Unbekannter ankündigte sich etwas antun zu wollen, zu Polizei- und Feuerwehreinsätzen führten, ergaben die Ermittlungen des Sachbearbeiters der Polizeiinspektion Bad Kissingen einen Verdacht gegen einen jungen Mann aus Bad Kissingen. Dieser machte in seiner Vernehmung reinen Tisch. Er gab nicht nur zu, die Schriftstücke verfasst zu haben, sondern gestand auch 13 Brandstiftungen mit Grillanzündewürfeln. Bei den zumeist kleineren Brandfällen von Hecken, Grüngut und Müll war kein nennenswerter Sachschaden entstanden. Allerdings waren auch zwei geparkte Pkws angezündet worden, wobei ein Schaden von insgesamt 6000 Euro entstand.
Der Beschuldigte muss sich jetzt nicht nur wegen Missbrauchs von Notrufen und Brandstiftung verantworten. Geprüft wird auch, ob dem 22-Jährigen die Einsatzkosten von Polizei und Feuerwehr in Rechnung gestellt werden.