Während der Prozession war die intakte Natur für die Teilnehmer spürbar, was durch Gebete, meditative Texte und Lieder noch verstärkt wurde. Pater Raja und Sabine Primack trugen Fürbitten vor für das Gedeihen der Feldfrüchte, für die Anerkennung der menschlichen Arbeit und für eine friedvolle gesellschaftliche Entwicklung.
In der Haarder Kirche zelebrierte Pater Raja den Gottesdienst. Für ihn waren die Teilnehmer an der Wallfahrt gleichsam Stellvertreter für die ganze Gemeinde, auch für diejenigen, die nicht dabei sein konnten. Pater Raja mahnte zu mehr Genügsamkeit und einer Abkehr von einer Mentalität des "Immer mehr". Nach Pilgerrast kehrte die Prozession auf dem gleichen Weg nach Hausen zurück.