Zunächst besuchte die Gruppe die gotische Kathedrale St. Etienne in Metz, in der vor allem die Glasfenster von Marc Chagall hervorragen. Über Caen, wo die beiden Abteien Abbaye aux Hommes und Abbaye aux Dames auf dem Programm standen, ging es nach Bayeux. Hier bewunderten alle den einmaligen "Teppich von Bayeux". Auf ihm ist die Eroberung Englands durch die Normannen dargestellt.
Anschließend freuten sich alle auf den Besuch des auf einer Insel gelegenen Klosterberges Mont Saint-Michel. In Cancale, der Partnerstadt Arnsteins, verbrachten die Franken zwei Tage. Hier standen der Besuch einer Austernfarm und des Muschelmuseums auf dem Plan. Am Abend fand dann bei einem typischen Abendessen ein Treffen in der dortigen Jugendherberge mit Freunden aus Cancale statt.
Eine Rundfahrt führte in die romantischen Altstädte von Dol, Dinan und Saint-Malo. Die Weiterfahrt führte zur Chapelle de Kermaria-an-Isquit mit dem Totentanz-Fresko und nach Tréguier, einem mittelalterlichen Bischofsstädtchen, mit einem gotischen Kreuzgang in der Kathedrale St. Tugdual.
Nach weiteren Highlights ging es nach Quimper, das eine wichtige Rolle im Kulturleben der Bretonen spielt, wurde die Kathedrale St. Corentin mit Resten einer Abtei aus dem 9. Jhd. besichtigt, ebenso die Chapelle Notre-Dame-de-Tronoen mit dem ältesten Calvair der Bretagne. Eine Wanderung zum Pointe du Raz auf der Halbinsel Sizun beeindruckte mit seinen bizarren Felsformationen und kantigen Klippen. Die Kelten sahen hier "das Ende der Welt". In Concarneau, in der komplett ummauerten Ville Close auf einer Insel gelegen, fühlten sich die Franken ins Mittelalter versetzt. Ein Spaziergang auf der Stadtmauer ermöglichte einen guten Überblick über die 1000 Jahre alte Anlage. Noch viele weitere Etappen sollten noch folgen, bis die Teilnehmer der Reise wieder den Weg in die Heimat antraten. red