Zum traditionellen Berggottesdienst auf der Bad Kissinger Hütte am Aggenstein (1985 m) in Tirol hatte die Sektion Bad Kissingen des Deutschen Alpenvereins auch in diesem Jahr eingeladen und viele Sektionsmitglieder und Gäste kamen. Die trittsicheren und schwindelfreien nahmen den Weg über die Rote Flüh und den Friedberger Klettersteig, die meisten kamen jedoch auf dem normalen Hüttenanstieg aus Grän herauf. Mühsam genug mussten die rund 700 Höhenmeter bei sehr warmem Wetter überwunden werden.
Im Aufstieg konnte der neue Steg über den Sebenbach bewundert werden, den Sektionsmitglieder unter Leitung des Wegewarts Edwin Seller kürzlich fertig gestellt hatten. Fest und ohne Schwankungen kann nun der oft recht reißende Bachlauf überwunden werden.
Auf der Hütte wartete schon Hüttenwirtin Andrea mit ihrem Team auf die Bad Kissinger Gäste, unter ihnen auch die Musiker der Bergmusikanten Waldfenster, die bereits am Freitagabend aufspielten. Der Samstag brachte wieder schönes Wetter und so wurden Touren rund um die Hütte unternommen.
Der Abend vereinte alle beim gemütlichen Hüttenabend, und zu den Klängen der Bergmusikanten wurde gesungen.
Am Sonntag weckten die Bläser mit einem Morgenchoral und nach dem Frühstück wurde der Altar aufgebaut. Bernd Eisenmann, der erste Vorsitzende der Sektion konnte dann Dekan Matthias Büttner und Diakon Michael Schlereth sowie die zahlreichen Sektionsmitglieder und Gäste aus dem Tal zum Gottesdienst begrüßen, der musikalisch von den Bergmusikanten Waldfenster gestaltet wurde.


Gedenken an Verstorbene

Bei den Fürbitten gedachte man auch der kürzlich verstorbenen Sektionsmitglieder und eines Bergfreunds aus Pfronten, der im Frühjahr in der Nähe der Hütte in einer Lawine ums Leben gekommen war.
Das Wetter meinte es sehr gut und so konnte man nach dem Gottesdienst beim Weißwurstessen auf der Terrasse noch ausgiebig den Bergmusikanten zuhören. red