Diese Info hatte Michael Manger vom Amt für Ländliche Entwicklung für den Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Sandberg im Gepäck. In der Vorstandssitzung wurden die nötigen Beschlüsse gefasst, um den Bau anlaufen zu lassen. Außerdem stellte Manger die Kosten und Planung vor. Auf 244.700 Euro belaufe sich die Kostenschätzung, hinzu kommen noch Kosten für Planungsleistungen und Bauleitung. Eine Förderung von 77 Prozent könne vom Amt gewährt werden, verkündete Manger.


68 510 Euro Kosten für Gemeinde

Der gemeindliche Anteil werde sich in der Summe auf 68.510 Euro belaufen. Mit dem Bau des Dorfplatzes werde auch der Bereich um den Ausstellungspavillon des Schnitzstandortes gestaltet. Auf dem Dorfplatz selbst sei eine Bühne vorgesehen, für Auftritte beispielsweise des Musikvereins oder Kindergartens bei diversen Veranstaltungen. Außerdem wird es einen Ruhebereich geben. Im Zuge der Baumaßnahme werde die Schulstraße auf fünf Meter verbreitert und auf der Seite des Dorfplatzes ein Gehweg angelegt. Der Höhenunterschied von der Straße zum Dorfplatz werde über eine Treppenanlage ausgeglichen. Die Einmündung zum Kindergarten und Pfarrer-Straub-Haus werde ebenfalls verbreitert und neu gestaltet.


Pavillon verdeckt Schacht

Auf der Fläche des ehemaligen Raiffeisengebäudes, das mittlerweile abgerissen worden sei, werden vier Parkplätze entstehen. Das ganze Areal werde begrünt und mit sieben größeren Laubbäumen bepflanzt. Das Pflaster für den Gehweg und den Dorfplatz sei mit dem in der Premicher Straße in Waldberg vergleichbar. Seit Jahren gilt der Wasserschacht im Sandberger Dorfanger als optisches Ärgernis. Über die Dorferneuerung soll für Abhilfe gesorgt werden.


Kostenrahmen eingehalten

Ein bepflanzter Pavillon soll das unansehnliche Bauwerk verdecken. Kosten: 10.000 Euro, die Kostenbeteiligung des Amtes liege bei 62 Prozent. Die Umsetzung der Maßnahme sei auch für 2016 vorgesehen, erklärte Michael Manger.

Gute Nachrichten kamen aus Waldberg. Die Schlussrechnung für die Premicher Straße könne nun erstellt werden, der Kostenrahmen von rund einer Million Euro sei eingehalten worden.