"Wir haben diese Jahres-Gast-Karte über das Zutrittsschild in der Wandelhalle entdeckt und uns bei der Kurverwaltung informiert" , sagt Horst Tessmann. Er und seine Ehefrau Maritha wohnen seit 2011 in Bad Brückenau, sind von Süddeutschland hierhergezogen. Und haben sich gleich die Jahres-Gast-Karte besorgt.
"Wir wollten nicht weiter als 100 Kilometer von Würzburg entfernt wohnen und haben eine ganze Weile die Angebote geprüft und nach dem richtigen neuen Zuhause gesucht, wo es uns am besten gefällt", erzählt Maritha Tessmann. "Hier hat dann irgendwie alles gepasst, als wir die Konzerte und Tanzmöglichkeiten im Staatsbad entdeckt haben." Die Musik habe eine selten hohe Qualität, es sei eine Affinität zu den Musikern entstanden, und der neue Pianist, Jozsef Banyak, sei eine echte Bereicherung, sagen die beiden.
Sie lachen und erzählen, dass sie leidenschaftliche Tänzer sind und dies in der Wandelhalle, besonders sonntags im Kursaal, sehr genießen. Dort im Kursaal haben sie ein Ehepaar aus Schweinfurt getroffen, das sie im Urlaub auf der Ostseeinsel Usedom kennengelernt haben. Auch die Schweinfurter kommen regelmäßig in den Kursaal.
Usedom ist seit vielen Jahren das beliebte Urlaubsziel der beiden, doch "seit wir in Brückenau wohnen, zieht es uns da gar nicht mehr so oft hin. Wir fühlen uns in der Stadt, in der Fußgängerzone, in den Parks und besonders im Staatsbad sozusagen sauwohl."
Verwandte und Freunde, die zu Besuch kommen, können das gut verstehen. Auch ihnen gefällt die Atmosphäre im Staatsbad, doch alle wünschen sich, "es müssten einfach mehr Menschen unterwegs sein, besonders während der Woche".
In den Kur- und Badeorten Deutschlands ist es eine, mehr oder weniger gerne akzeptierte Pflicht, die Kurtaxe oder den Kurbeitrag zu zahlen. Egal ob der Ort am Meer, am Gebirge, im Norden, Süden, Osten oder Westen liegt. "Kurtaxordnung" heißt das Regelwerk, und eine "Gastkarte" erhalten die Patienten in den Kliniken und die Übernachtungsgäste in Hotels und Pensionen im Bäderland Bayerische Rhön.


Nicht übertragbar

Die Kurverwaltung im Staatsbad Bad Brückenau hat schon vor langer Zeit ein Angebot entwickelt für Menschen, die in Bad Brückenau und der Umgebung wohnen. Über die Stadtgrenze hinaus und auch bis ins hessische Nachbarland gibt es für sie die "Jahres-Gast-Karte" des Staatsbades.
Kurdirektorin Andrea Schallenkammer sagt dazu: "Nicht nur unsere Übernachtungsgäste sollen in den Genuss der Vorteile kommen und die Exklusivleistungen im Staatsbad Bad Brückenau nutzen können. Wir sind sehr froh, dass wir mit dieser Karte Freunde des Staatsbades haben, die das umfangreiche Angebot das gesamte Jahr über nutzen." Die Karte ist personalisiert und nicht übertragbar und eignet sich auch als Geschenk.


Belohnung für Stammgäste

Veranstaltungsleiter Tobias Wahler meint dazu: "Der Verbraucher ist es gewohnt, als Stammkunde im Supermarkt und in Fachgeschäften, im Onlineshop und bei Internetbuchungen nicht nur Sparpreise, sondern auch Ermäßigungen und einen Bonus zu erhalten." "Ähnlich ist es mit der Jahreskarte des Staatsbades. Wir belohnen damit unsere Stammgäste, und das ganz kurtaxkonform", so Kurdirektorin Andrea Schallenkammer. " Sie kommen regelmäßig zum sonntäglichen Tanz, besuchen dabei die Heilquellen-Lounge, die Konzerte mit dem Staatsbad-Ensemble oder eine Auswahl von Sonderveranstaltungen - alles kostenfrei mit der Jahreskarte, da kommen leicht Sparmöglichkeiten von über hundertfünfzig Euro zusammen."