Zehn Nachwuchsmusiker des Musikvereins Waldfenster legten am Wochenende frühzeitig ihre erste Prüfung ab: Das Juniorabzeichen, das der Nordbayerische Musikbund ins Leben gerufen hat. Ausbildungsbeauftrager Sebastian Schlereth organisierte den Ablauf der Prüfung.

Die besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Bei der Theorie geht es unter anderem um Gehörbildung. Die Kinder bekommen Rhythmen und Töne auf dem Keyboard vorgespielt und müssen diese zuordnen können.
Danach folgt der Praxisteil. Jeder Nachwuchsmusiker durfte sich Tonleitern und ein Musikstück seiner Wahl aussuchen, dass sie dann den Prüfern vorspielen mussten. Regina Kirchner, die Dirigentin des Vereins, nahm die Prüfung ab. Das Lampenfieber war zu spüren, verflog aber nach den ersten paar gespielten Tönen ganz von selbst.

"Jeder, der schon vor anderen musiziert hat, weiß, wie schwierig es ist, vor Publikum aufzutreten", weiß Regina Kirchner. Von den zehn Prüflingen wurde insgesamt fünfmal die Note "ausgezeichnet" an Jannick Hollmeyer (Trompete), Rosalie Albert (Klarinette), Adriana Grom (Klarinette), Elisabeth Romanetskaya (Saxophon) und Luka Tabea Urschel (Saxophon) vergeben.

Dreimal mit sehr gutem Erfolg und zweimal mit gutem Erfolg bestanden haben Marie Morber (Trompete), Julius Schlereth (Posaune) Justin Metz (Trompete), Arthur Keller (Querflöte) und Johanne Schlereth (Querflöte).
Stolz auf die Leistungen sind vor allem die Ausbilder Eva-Maria Schaub (Klarinetten und Saxophon), Bernd Brixel (Tenorhorn und Trompete), Roland Kirchner (Posaune) und Sabrina Schmitt (Querflöte).

Zur Urkundenverleihung durch den Vorsitzenden Christian Metz waren dann auch die Eltern eingeladen. Nach der Übergabe der Urkunden und Anstecker, gab es für die Kinder noch einen Bleistift und etwas Süßes als Belohnung. Zusammen mit den Eltern ließen sie den Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ausklingen.