Mit der Neufassung des Regionalplanes zum Thema "Windkraftanlagen", die dem Gemeinderat vorgelegt wurde, zeigten sich die Räte durchweg einverstanden. Bürgermeister Günter Kiesel (CSU) verwies darauf, dass im Hinblick auf das westlich von Haard gelegene Gebiet Windkraft (WK) 13 den Einwendungen der Gemeinde und zahlreicher Bürger Rechnung getragen wurde und auf dieses Gebiet im aktuellen Plan verzichtet wurde. Dieses ehemalige Vorranggebiet hätte Nüdlingen und Haard stark beeinträchtigt. Künftig werde es nicht mehr möglich sein, dass ganze Orte von Windkraftanlagen umzingelt würden. Das Gebiet WK 71 - an der ehemaligen B 19, am "Langen Schiff" gelegen - sei zerstückelt worden.

Breite Zustimmung

An Hand einer Karte zeigte Günter Kiesel die verbliebenen Flächen auf, die künftig in der Region für Windkraftanlagen zur Verfügung stehen. Beim Gebiet WK 72 sei der Abstand zur ehemaligen Bundesstraße 19 verringert worden: Das Gebiet WK 71 a, das in die Haarder Gemarkung reicht, sei als Vorranggebiet eingestuft worden. Die Vorhaben der Nüdlinger Energie-Genossenschaft, die zwei Windräder errichten möchte, seien von den Änderungen des Regionalplanes unberührt. Auf Vorschlag des Bürgermeisters erkannte der Gemeinderat die 3. Änderung des Regionalplanes - ohne Einwendungen - einstimmig an.