In diesem Jahr wird der Um- und Anbau des Großenbracher Feuerwehrhauses zum Dorfgemeinschaftshaus das wichtigste Projekt bleiben. Vorsitzender Harald Neugebauer erklärte in der Jahreshauptversammlung, dass der VW-Bus der Feuerwehr, der als Mannschaftstransportwagen dient, repariert wurde. Auch dieses Fahrzeug wird beim Umbau mit eingesetzt.

Den Rohbau haben die Feuerwehrleute fertiggestellt. Das Dach ist umgebaut und neu eingedeckt. Fenster, Türen und Tore sind mittlerweile eingebaut, der Mehrzweckraum verputzt. Das Fluchttreppen-Podest haben die Helfer verlängert, die Arbeiten an der Heizung sowie an den Wasser- und Abwasserleitungen erledigt.

Um die Elektroinstallation für die Saalerweiterung und den Neubau wolle man sich in Kürze kümmern. "An dieser Stelle möchte ich mich als Vorsitzender noch einmal bei allen Helfern, bei allen Geldspendern, Materialspendern und Brotzeitspendern bedanken. Es war und ist eine große Sympathie für diesen Um- und Anbau entstanden, den es nicht in vielen Orten der Region gibt", sagte Harald Neugebauer.

Reibungspunkte habe es vor allem bei der Materialbeschaffung gegeben, die doch sehr am Nervenkostüm gezerrt hätte. Trotzdem bezeichnete er die Zusammenarbeit mit dem Markt Bad Bocket, allen voran mit Bürgermeister Wolfgang Back (CSU), aber auch mit dem Bauhof und der Verwaltung als gut.

Für die Ausstattung des Anbaus und des Verkaufsraums sollen in der Zukunft Barmittel vom Verein zur Verfügung gestellt werden. Mittelfristig ist laut Neugebauer zudem der Kauf eines neuen oder gebrauchten Mannschaftstrans-portwagens angedacht, da der alte doch zunehmend vom Gebrauch gekennzeichnet sei.

Kommandant Jörg Rumberg zeigte sich zufrieden mit der Übungsbeteiligung: "Durchschnittlich wurden die Gruppenübungen von zwölf Aktiven besucht. Das sind zwei Personen pro Übung mehr als im vergangenen Jahr." Fortbildungen standen ebenfalls an: Insgesamt 16 Teilnehmer legten die Truppmann-2-Ausbildung ab.
Auch nach zwölf Jahren als Kommandant macht Rumberg die Arbeit noch viel Freude: "Die Kameradschaft bei uns ist super, jeder hilft mit und ist mit viel Engagement dabei." Er trat wieder zur Wahl an. Da jedoch kein offizieller Gemeindevertreter vor Ort war, könne man die Wahl nur unter Vorbehalt abhalten, sagte Kreisbrandinspektor Edwin Frey. Von Gemeindeseite müsse sie noch bestätigt werden. "Es ist wirklich sehr schade, dass heute kein Bürgermeister vor Ort ist", äußerte sich Frey enttäuscht.

Jugendwart Daniel Schunjetz sprach davon, dass man im vergangenen Jahr zehn Übungs-abende abgehalten hatte. Die Übungsbeteiligung bezeichnete er als gut. Neben der Feuerwehrarbeit übernahmen die Jugendlichen auch die Christbaum-Entsorgung.



Die Freiwillige Feuerwehr Großenbrach


Neuwahl Kommandant Jörg Rumberg, Vertrauensleute Christine Baier und Matthias Kutscher, Stellvertreter Julian Metz und Christina Leiber

Die Aktiven 32 Feuerwehrdienstleistende, davon fünf Gruppenführer, 13 Atemschutzträger, ein Gerätewart, ein Atemschutzgerätewart sowie ein Jugendwart und dessen Stellvertreter, 21 Feuerwehranwärter (Stichtag 31. 12. 2012)

Übungen Elf Gruppenübungen und zwei Atemschutzübungen im Jahr 2012

Einsätze Fünf Alarmierungen im Jahr 2012: zwei Fehlalarme, zwei Einsätze (Brandbekämpfung), ein Einsatz (technische Hilfeleistungen); 14 Aktive im Schnitt pro Einsatz vor Ort

Planungen Maibaumaufstellen, eventuell ein Sonnwendfeuer, Oktoberfest