Auch die Feuerwehr Albertshausen unter Führung von Kommandant Ralf Faulhammer hat nun ein wasserführendes Löschfahrzeug. Am Montag Abend übergab Oberbürgermeister Kay Blankenburg offiziell den Schlüssel des nagelneuen Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser an Kommandant Ralf Faulhammer. Das Löschfahrzeug besitzt ein MAN-Fahrgestell und wiegt 7,49 Tonnen, sodass es in Bayern noch mit dem "Feuerwehrführerschein" gefahren werden darf. Ausgerüstet ist "Florain Albertshausen 46/1"für eine komplette Löschgruppe samt Atemschutz, im Heck befindet sich eine Pumpe mit 1000 Liter Förderung pro Minute. Neben dieser Ausrüstung besitzt das Fahrzeug Sitzplätze für neun Personen und ein Notstromaggregat samt Lichtmast. Gekostet hat dies alles rund 143 000 Euro, wobei ein staatlicher Zuschuss von 34 300 Euro gewährt wurde.
Ende Oktober wurde das Fahrzeug von der Feuerwehr Albertshausen in der Nähe von Chemnitz abgeholt und hat bereits seinen ersten Einsatz hinter sich. Zwar war es nur ein Fehlalarm im Gewerbegebiet Albertshausen. Aber freuen dürfen sich die Kameraden der benachbarten Wehr aus Oberthulba, die nicht mehr ausrücken mussten: Da sie die nächstliegende Feuerwehr waren, die Wasser auf einem Fahrzeug mitführt, mussten sie bei jeder Alarmierung ins Gewerbegebiet ausrücken. Nur wenn es wirklich brennt, werden sie weiterhin alarmiert.
Ein baugleiches Fahrzeug soll auch die Feuerwehr Winkels erhalten. Die Ausschreibung ist raus und wird im Bauausschuss am 10. Dezember behandelt. In gleicher Sitzung wird auch über den Antrag der Kissinger Wehr entschieden, die einen Antrag auf ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug 10 gestellt hat. Und auch die kleinste Stadtteilwehr, die Freiwillige Feuerwehr Kleinbrach, bekommt mit einem VW T5 ein fast neues Fahrzeug mit Allrad und 140 PS.
Das Albertshäuser Löschfahrzeug soll am Muttertag, 9. Mai, gesegnet werden. Das Kleinbracher Fahrzeug steht schon in der Feuerwache Bad Kissingen und wird dort für die speziellen Bedürfnisse umgebaut. Bei den beiden anderen Fahrzeugen fällt erst in der zweiten Dezemberwoche die Kaufentscheidung. Blankenburg betonte, dass durch die Neuanschaffungen zum einen die Stadtteilwehren in ihrem Bestand gesichert seien und dass durch eine gute Ausrüstung Stadtteile und Stadt noch mehr und besser übergreifend zusammenarbeiten können. "Das Wichtigste bei jedem Einsatz ist jedoch, dass ihr alle wieder gesund heimkommt", bekräftigte der OB.