Den aktuellen Stand der Nordumgehung von Eltingshausen als Teil der "B 286 neu" legte Bürgermeister Franz Kuhn in der jüngsten Gemeinderatssitzung Oerlenbach dar. Ziel ist, in den nächsten Wochen eine genehmigungsfähige Planung zu erstellen, damit das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden kann.
Bauherr ist der Landkreis, der die Vorplanungen Ende Oktober der Regierung von Unterfranken zuleitete. Von dort kamen einige Hinweise: An der Einmündung der Straße in die KG 6 in Höhe der Firma Heil sei kein weiterer Kreisverkehr, den das Landratsamt im Bereich der KG 6/ Anbindung Höhrith vorgeschlagen hatte, nötig. "Das ist für uns kein Problem, da nur drei Äste zusammengeführt werden und die nötigen Kurvenradien eingehalten werden können", fasste Kuhn zusammen.

Anbindung beibehalten

Außerdem schlug die Regierung vor, auf die höhengleiche Anbindung der KG 43 in Richtung B 19 zu verzichten und dafür einen Durchlass für den landwirtschaftlichen Verkehr zu schaffen. Zudem würde die Verkehrssicherheit verbessert. Die alte KG 43 könnte von Eltingshausen her zu einem Feldweg zurückgebaut werden. Die Gemeinde spare sich die Kosten für die Abbiegespur.
Für diesen Punkt sah die Planung eine höhengleiche Anbindung mit Abbiegespur vor. "Diese Lösung ist uns zwar lieber. Ziel aber ist, den Verkehr aus dem Ort zu bringen", sagte Ortsreferent Andreas Kukuk. "Die Anbindungen an das Feldwegenetz müssen gesichert sein", ergänzte Stefan Karch. Der Gemeinderat wünschte einhellig, die höhengleiche Anbindung beizubehalten, um aus dem Ort Umwege in Richtung B 19/ A71 zu vermeiden.
Ausgebaut wurden im Zuge der Dorferneuerung in Rottershausen die Obere und Untere Dorfstraße. Inbegriffen war der Hirtenweg, zu dem sich bei der Neuvermessung Überbauungen ergaben. Diese werden als einfache Grenzregelung im Grundbuch dem tatsächlichen Bestand angepasst. Der Gemeinderat stimmte der Aktualisierung zu, wobei je Quadratmeter 16 Euro verrechnet werden.