Wie die Polizei mitteilt, fließt der Verkehr seit Donnerstag (Stand 12:15 Uhr) wieder ungehindert in Richtung Würzburg. Allerdings ist jetzt auf der Gegenfahrbahn der Überholstreifen gesperrt, weil die bei dem Unfall beschädigte Mitteilleitplanke gleich erneuert wird.

Die Arbeiten hatten sich länger hingezogen, weil sich auf dem Anhänger des Lkw neben der Müsliladung auch noch ordnungsgemäß verpackte Farbe befand. Hiervon war bei dem Unfall einiges auf die Fahrbahn ausgelaufen.

Mittlerweile steht auch fest, dass die angenommene Schadenshöhe deutlich nach oben korrigiert werden muss. Demnach dürfte sich der Sachschaden auf etwa 120.000 Euro belaufen.

Mittwochabend, gegen 19.15 Uhr, durchbrach ein auf der Autobahn A7 in Richtung Würzburg fahrender Lastzug kurz vor der Anschlussstelle Oberthulba die Mittelschutzplanke. Laut Polizeiangaben stürzte das Gespann auf der Gegenfahrbahn (Richtung Fulda) um und kam auf der rechten Seite zum Liegen. Der 60-jährige Fahrer aus Nordrhein-Westfalen wurde dabei verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus Bad Kissingen eingeliefert.

Nach Mitternacht haben die Bergungsmaßnahmen des mit Müslikartons beladenen Lastzugs begonnen. Auf der A7 sind in Richtung Fulda der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen gesperrt gewesen. Gegen 7 Uhr sind die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle unter Zuhilfenahme eines Bergekrans abgeschlossen worden.

Inzwischen wurde bekannt, dass die Insassen von zwei holländischen Militärfahrzeugen, die auf der Gegenfahrbahn unterwegs waren, großes Glück hatten. Der Lkw hatte die Leitplanke durchbrochen und war zwischen den beiden Militärfahrzeugen gelandet. Glücklicherweise wurde keines dieser Militärfahrzeuge in den Unfall verwickelt.

Erste Hilfe leiste im Übrigen ein Notarzt, der privat unterwegs war. Er versorgte den verletzten Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. pol