Bernd Czelustek will "seine" 500 Euro für eine Verbesserung des Pausenhofs verwenden. Es soll eine Sitzgruppe mit Sonnensegel errichtet werden als Ruhebereich für die Jugendlichen. Er hofft, dass die Summe dafür ausreicht oder doch große Teil der Kosten abgedeckt. Sobald das Geld da ist und die Witterung es erlaubt soll die Arbeit beginnen.
Bei der Scheckübergabe sagte Bad Kissingens Sparkassen-Chef Roland Friedrich, das Geld stamme aus dem Erlös des PS-Sparens.
Über Verwendung der Spenden entscheidet das Schulamt auf Vorschlag eines fünfköpfigen Kuratoriums, dem ein Vertreter des Personalrats und vier Rektoren angehören. Zugrunde liegen Anträge, die begründet sein müssen. Friedrich sagte, das sei eine bessere Lösung als früher.

Nicht für "Firlefanz"


Nach Angaben von Hammerl hat sich dieses Vorgehen "sehr sehr gut bewährt". Das Kuratorium befinde gewissenhaft in einer mehrstündigen Sitzung. Das Schulamt folge seinen Vorschlägen in aller Regel. So werde das Geld breit gestreut und für sinnvolle Projekte verwendet. Es müsse den Schülern zugut kommen und dürfe nicht für "Firlefanz" verwendet werden.
Seit es dieses Kuratorium gibt, hat die Sparkasse Bad Kissingen laut Hammerl insgesamt 30 000 Euro gespendet. Heuer werden 18 Grund- und Mittelschulen bedacht. Sie wollen unter anderem Pausenhöfe aufpeppen, eine Kletterwand bauen, Werkstoffe und andere Materialien beschaffen. Zwei wollen das Geld für ihre Lehrerfortbildung. 500 Euro erhalten jeweils die Schulen in Burkardroth, Euerdorf, Motten, Münnerstadt (Grund- und Hauptschule) sowie in Wartmannsroth. 250 Euro gehen jeweils nach Bad Kissingen, Garitz, Maßbach und Oerlenbach. 50 bis 200 Euro erfreuen Schulen in Bad Brückenau (zwei), Burkardroth, Hammelburg, Poppenlauer Zeitlofs, Schondra und Rothhausen. ed