Die Firma Adolf Steinbach Steinindustrie-Schotterwerke hatte beim Landratsamt Rhön-Grabfeld die immissionsrechtliche Genehmigung für den Abbau von Felsgestein auf der rechten Seite der Kreisstraße von Salz kommend neu beantragt und hierzu bereits im vergangenen Jahr vom Gemeinderat um Bürgermeister Willi Schmitt das Einvernehmen erteilt bekommen.
Nun teile das Landratsamt mit, dass dieser Antrag der Firma Steinbach erweitert worden sei. Inhalt dieses Gesuches ist nun auch ein tieferer Abbau im bestehenden Steinbruch auf Strahlunger Gemarkung. Die genehmigte Abbausohle liegt bei 275 über dem Meeresspiegel und hat im Mittel eine Tiefe von 40 Metern. Neu beantragt wird für das Grundstück eine Abbautiefe bis 235 Meter über Normalnull, also noch weitere 40 Meter.
Der betreffende Bereich ist im Regionalplan Main-Rhön als Vorranggebiet für den Abbau von Kalkstein ausgewiesen. Für die Räte bestand noch Diskussionsbedarf. Zudem sollen nach Ansicht des Gemeinderates noch weitere Informationen eingeholt werden. Deshalb wurde die Entscheidung über den Antrag auf weitere 40 Meter Abbau zunächst vertagt.
Grünes Licht gab es hingegen für den Antrag auf isolierte Befreiung zur Errichtung eines Gartengerätehauses. Die Antragstellerin Carolin Pretscher darf dieses auf ihrem Grundstück im Ahornweg 13 errichten. Für den Standort des Gartengerätehauses außerhalb der im Bebauungsplan festgesetzten Grenzen wurde einer Befreiung zugestimmt.