Hier hat die Stadt Bad Kissingen die Infrastruktur erneuert. Dazu wurde der bestehende Kanal auf einer Länge von 194 Meter und einem Durchmesser von 80 Zentimetern neu verlegt. Wie Projektleiter Dennie Back mitteilte, haben die Stadtwerke in der Straße Wasser-, Fernwärme-, Strom- und Glasfasernetze erneuert bzw. ausgebaut. Außerdem wurde von der Deutschen Telekom ein Lehrrohr für den eventuellen Ausbau des Glasfasernetzes gelegt. Der neue Straßenbelag wurde im Ein- und Ausfahrtsbereich in Ashaltbauweise hergestellt, was wichtig war, da man so den Schubkräften im Kurvenbereich Rechnung trägt.

"Es ist ein feines Stück Arbeit, das heute übergeben wird", freute sich Oberbürgermeister Kay Blankenburg, der darauf hinwies, dass hier an die 22 000 Pflastersteine gelegt wurden, insgesamt mehr als 200 Tonnen Material. Denn ein Teil der Flächen war gepflastert worden, was die Baumaßnahme auch optisch zu einem Hingucker macht.

Ausgeführt wurden die Bauarbeiten von der Firma Ullrich aus Elfershausen, überwacht wurden diese vom Ingenieurbüro Hoßfeld & Fischer aus Bad Kissingen. Baubeginn war am 27. Juli vergangenen Jahres, die Arbeiten konnten heuer Mitte Mai fertiggestellt werden. Insgesamt beliefen sich die Haushaltskosten für die Maßnahme auf rund 1,2 Millionen Euro. Der Maria-Ward-Weg wurde mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern in Höhe von rund 47 000 Euro gefördert. Natürlich ließen es sich die am Bauprojekt Beteiligten nicht nehmen, den Weg mit dem Durchschneiden eines Bandes feierlich zu eröffnen.