Am frühen Montagmorgen gegen 02:38 Uhr wollte ein 26-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der Großostheimer Straße in stadteinwärtige Richtung fahren. Dabei übersah er jedoch den Hinweis, dass eine dortige Bahnunterführung von der Höhe her nicht für seinen Zug ausreichenden ist und fuhr geradewegs gegen den, vor der Brücke befindlichen, Stahlträger.

An seiner Zugmaschine entstand dadurch ein Schaden von rund 10.000 Euro. Ob an dem Stahlträger ein Sachschaden entstand, muss noch ermittelt werden. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamten dann fest, dass der Lkw-Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,8 Promille. Daher wurde der Sattelzug verkehrssicher abgestellt, die Weiterfahrt unterbunden und der 26-jährige musste die Beamten in ein Krankenhaus begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde.
Nachdem der Führerschein des Mannes noch sichergestellt wurde, konnte er wieder entlassen werden. Er hat nun mit einem Entzug seiner Fahrerlaubnis zu rechnen und einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.