Weil er im größeren Stil Porto-Etiketten für Pakete gefälscht haben soll, ist ein Onlinehändler in Unterfranken zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Porto-Etiketten gefälscht und 140.000 Euro ergaunert

Der 39-Jährige hatte laut Amtsgericht Aschaffenburg für knapp 26.000 Pakete die Etiketten elektronisch nachgeahmt und so den Paketdienst DHL um fast 140.000 Euro gebracht.

Der Betrug habe sich über mehr als ein Jahr gezogen. Der Händler war nach Gerichtsangaben geständig. Er verkauft über den Online-Marktplatz Ebay Haushaltsartikel, Ladekabel, Kinderspielzeug und andere Gegenstände. Das Urteil vom Dienstag ist noch nicht rechtskräftig.