Waldaschaff
Drogenfund

A3 bei Waldaschaff: Frau klaut Auto von Ex-Freund und flüchtet vor Polizei - Heroin im Wagen

Eine versuchte Flucht vor einer Polizeikontrolle endet in einem Unfall. Bei der Kontrolle des gestohlenen Wagens fanden die Beamten unter anderem Heroin.
Bei der Kontrolle eines gestohlenen Wagens nahe Waldaschaff auf der A3 fand die Polizei nicht nur Heroin, sondern auch andere verbotene Gegenstände.Symbolfoto: benjaminnolte/Adobe Stock

Nach einem Unfall und einer Kontrolle auf der A3 bei Waldaschaff (Landkreis Aschaffenburg) wurde vergangenen Freitag (14. Februar 2020) von der Polizei Heroin in einem gestohlenen Fahrzeug sichergestellt.

Die Fahrerin eines gestohlenen Wagens, in dem sich zum Tatzeitpunkt auch ein 28-Jähriger Mann befand, verursachte gegen 14.00 Uhr einen Unfall mit einem Zivilfahrzeug der Polizei. Zuvor hatte ein Streifenwagen der Polizei das Anhaltesignal eingeschaltet, um das Fahrzeug zu kontrollieren. Daraufhin beschleunigte die 25-jährige Fahrerin des gestohlenen Wagens und versuchte zu flüchten. Dabei kam es zur Kollision mit dem Zivilfahrzeug der Polizei. In der Folge gelang es den Beamten, die Fahrerin und ihren Mitfahrer anzuhalten.

Flucht über A3 mit gestohlenem Auto: Polizei findet Heroin

Das Fahrerduo wurde zunächst festgenommen. Vor Ort konnte ein Tütchen mit rund 100 Gramm Heroin sichergestellt werden, das dem Bericht zufolge kurz vor der Kontrolle aus dem Fahrerfenster geworfen wurde.

Anschließend durchsuchten die Beamten das gestohlene Auto, die Fahrerin und den 28-Jährigen Mitfahrer. Außerdem stellten die Beamten Pfefferspray, ein Messer und weitere geringe Mengen Heroin sicher. Auch der gestohlene Wagen wurde sichergestellt.

Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Aschaffenburg. Dabei wird der Fahrerin vorgeworfen, das Auto am vergangen Mittwoch von ihrem ehemaligen Lebensgefährten gestohlen zu haben. Zusammen mit dem 28-Jährigen Mitfahrer soll sie daraufhin ins Ausland gefahren sein und kam dort an das inzwischen sichergestellte Heroin.

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Seit vergangenem Samstag (15. Februar 2020) sitzen die Tatverdächtigen aufgrund des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft.