Auf der A 3 kam es am Donnerstagvormittag zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Aschaffenburg in Fahrtrichtung Frankfurt zu zwei Auffahrunfällen. Wie die Polizei mitteilte, erlitten dabei zwei Personen leichte Verletzungen. Es bildete sich ein Rückstau über mehrere Kilometer.

Gegen 10.35 Uhr erlitt ein Nissan auf dem mittleren von drei Fahrstreifen während eines Überholvorgangs einen "Plattfuß". Der 43-jährige Fahrer bremste deshalb ab und wollte den Standstreifen ansteuern. Ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Aschaffenburg am Steuer eines VW Passat wurde von dem Bremsmanöver des Vordermanns überrascht. Er fuhr ihm mit Wucht ins Heck.

Anschließend kamen beide Pkw nicht mehr fahrbereit auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Die beiden Fahrer erlitten jeweils leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst ins Aschaffenburger Klinikum gebracht. Die Schadenshöhe beträgt etwa 21.000 Euro. Kräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, räumten Trümmer von der Fahrbahn und regelten den Verkehr. An der Unfallstelle musste der Verkehr anfangs für etwa 10 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte er für etwa eine Stunde bis zur Bergung der Fahrzeuge nur einspurig links an der Unfallstelle vorbeifließen.

Im Rückstau kam es gegen 11.20 Uhr zu einem Auffahrunfall, an dem zwei Sattelzüge beteiligt waren. Der 41-Jährige Fahrer des hinteren Zuges bemerkte das Bremsmanöver seines Vordermannes zu spät und fuhr heftig auf den Zug eines 37-Jährigen auf. Verletzt wurde hierbei niemand. Während der vordere Zug bedingt fahrbereit blieb, musste der hintere mit schwerem Gerät abgeschleppt werden. Er blockierte bis zum Abschleppen den rechten Fahrstreifen. Der Verkehr floss anfangs einspurig, später zweispurig links an der Einsatzstelle vorbei.

Auch hier kamen die bereits im Einsatz befindlichen Feuerwehrkräfte zur Unterstützung hinzu. Die Schadenshöhe beträgt etwa 17.000 Euro. Gegen 14.00 Uhr war auch diese Unfallstelle geräumt, der Stau lösten sich anschließend zögerlich wieder auf.