Nur Konfirmandinnen gab es dieses Jahr in Memmelsdorf, fünf an der Zahl. Sie wurden am Ostermontag von Pfarrerin Sonja von Aschen konfirmiert.
Die Geistliche sagte in ihrer Predigt, dass Gott wie ein Boden ist, der einen trägt. So unterschiedlich wie Menschen beim Hausbau Schwerpunkte setzten, würden sie auch Wert auf ihre Beziehung zu Gott legen. Den Gottesdienst gestalteten der Posaunenchor und der Gesangverein sowie Dieter Oehrl an der Orgel mit.
Zwei Jugendliche feierten am gestrigen Ostermontag in Jesserndorf das Fest ihrer Konfirmation, fünf in Hafenpreppach.
Die Konfirmation (der Begriff kommt vom lateinischen Wort confirmatio "Befestigung", "Bekräftigung", "Bestätigung") ist eine feierliche Segenshandlung, die den Übertritt ins kirchliche Erwachsenenalter markiert. Bei diesem Segnungsgottesdienst bekennen sich junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben, wie die Evangelische Kirche Deutschland auf ihrer Homepage schreibt. Die Konfirmanden bekräftigten damit ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde, die zuvor mit der Taufe, meist im Säuglingsalter, geschehen ist. Im Alter von 14 Jahren seien die Jugendlichen religionsmündig und erhielten damit alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche. Auf die Konfirmation bereiteten sich die Mädchen und Jungen im Konfirmandenunterricht vor. Die Konfirmation gehe auf die Reformationszeit zurück. hw/red