Bei herrlichem Sommerwetter fand bei Erika und Berthold Popp in der Kröglitzen das mittlerweile bereits 44. Hähnewettkrähen des Kleintierzuchtvereins Thurnau und Umgebung statt.
Bei diesem nicht gerade alltäglichen Wettbewerb müssen die Hähne der Mitglieder in zwei Durchgängen zu jeweils zehn Minuten topfit sein und krähen, was das Zeug hält. Manche tun ihrem Züchter den Gefallen, manche bleiben - eingeschüchtert oder einfach faul - stumm.
Über 50 Gäste wollten sehen, welche der 20 Hähne am muntersten waren. Bei den großen Exemplaren siegte der Hahn von Herta Hämmer souverän mit 59 Krährufen, gefolgt von Gerlinde Seyferth Gerlinde (38) und Friedhelm Seidel (35).
Den mit großem Abstand fleißigsten Zwerghahn hatte Edith Müller (66) mitgebracht, die Plätze zwei und drei belegten die Tiere von Konrad Hösch (37) und Harry Dittrich (30).
In der Pause wurden wie immer der schönste und der hässlichste Hahn gewählt. Das optische Highlight hatte Heike Ulbrich mitgebracht, das unansehnlichste Tier Lorenz Seyferth.
Die Preise überreichten Vorsitzender Helmut Ulbrich und Zweiter Bürgermeister Veit Pöhlmann, der die Grüße des Marktes überbrachte und sich beim Verein für die Traditionspflege und bei der Gastgeberfamilie Popp bedankte.
Bei Kaffee, Kuchen und weiteren Köstlichkeiten verweilten die Kleintierzüchter noch lange in der Kröglitzen. red