Nach den übungsreichen Tagen der Feuerwehraktionswoche vereinte ein Kameradschaftsabend die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altenkunstadt mit ihren Partnern im Feuerwehrgerätehaus. Dabei fand auch die langjährige Dienstzeit des Vorsitzenden Andreas Will und des stellvertretenden Kommandanten Andreas Leikeim eine gebührende Wertschätzung. Erstmals konnte Vorsitzender Will auch die "neue Nachbarschaft" begrüßen, das Pfarrerehepaar Beck, das im Pfarrhaus der Kreuzbergkirche eingezogen ist.

150-jähriges Bestehen

Auch in Zukunft werde es von den Feuerwehrleuten als eine besondere Aufgabe empfunden, diese Zusage gab Vorsitzender Will, allen Mitmenschen, insbesondere denjenigen, die in Not geraten sind, zu helfen. In diesem Sinne bat Vorsitzender Will alle, diese Verantwortung, die der Feuerwehrdienst mit sich bringe, weiterhin mitzutragen. Und bald stehe ein ganz großes Ereignis bevor: 2021 könne die Freiwillige Feuerwehr Altenkunstadt ihr 150-jähriges Bestehen feiern.

Grüße des Landkreises Lichtenfels überbrachte stellvertretender Landrat Helmut Fischer, der den Feuerwehrdienst anerkannte und sich erfreut darüber zeigte, dass es in Altenkunstadt auch eine so engagierte Jugend gebe. Er ermutigte alle, sich diese Aktivitäten weiterhin zu bewahren.

"Eine Berufung"

Für die Gemeinde Altenkunstadt und den Gemeinderat würdigte Bürgermeister Robert Hümmer die Feuerwehrarbeit insgesamt. Gerade wenn derzeit in besonderer Weise von der "Ehrenamtlichkeit" gesprochen werde, verdienten es auch die Feuerwehren, genannt zu werden. Denn für sie hätten die Kameradschaft, der Zusammenhalt, die mitmenschliche Hilfsbereitschaft und Toleranz einen besonderen Stellenwert. Die Feuerwehrfrauen und -männer empfänden dabei den Feuerwehrdienst nicht nur als eine Pflichtaufgabe, sagte Hümmer, sondern sie sähen darin gleichsam eine Berufung. Hümmer dankte deshalb am Kameradschaftsabend allen, die für die Feuerwehrgemeinschaft aktiv sind, sowie denjenigen, die das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Altenkunstadt fördern und unterstützen.

Dank an die Partner

Das Motto der Feuerwehraktionswochen, "Ich mache es freiwillig", griff Kreisbrandrat Timm Vogler auf, als er die besten Wünsche des Landrates, der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes überbrachte. Er ermutigte dabei alle Brandschützer, diese Ehrenamtlichkeit weiterhin aufrechtzuerhalten und dankte an dieser Stelle in ganz besonderer Weise auch einmal den Partnern der Feuerwehrleute, die viel Verständnis aufbrächten. Diesen Dankesworten schloss sich der Kommandant der Stützpunktwehr, Marco Weidner, ebenfalls an.

Danach fand die Tätigkeit von zwei verdienten Feuerwehrleuten eine Würdigung.

Andreas Leikeim, seit 2013 stellvertretender Kommandant, blickte auf seine 25-jährige Dienstzeit zurück und wurde dafür ausgezeichnet.

In 40 Jahren verdient gemacht

Bereits seit 1979, viele Jahre davon als Vorsitzender, ist Andreas Will seiner Wehr verbunden und wurde deshalb für seine 40-jährige Dienstzeit geehrt. Er habe sich, als er an die Spitze der Wehr getreten sei, mit seinem Organisationstalent und Engagement verdient gemacht, hieß es in der Laudatio. Zum Vorsitzenden Will sagt Kommandant Marco Weidner wörtlich: "Bleibe ganz einfach so, wie du bist."

Beide Geehrten fanden aber auch selbst lobende Worte für ihre Wehr, und wie es Vorsitzender Andreas Will verdeutlichte, habe auch eine aktive Mannschaft sie selbst stark gemacht. Der gemeinsame Wunsch der beiden ausgezeichneten Führungskräfte war es dabei, dass Kameradschaft und Zusammenhalt auch in Zukunft den gemeinsamen Feuerwehrdienst prägen mögen.

Anschließend erfolgte die Überleitung zum gemütlicheren Teil des Abends mit einem Essen, wobei in dieser gemütlichen Runde noch zehn Karten für eine Berlin-Fahrt verlost wurden, die von der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner gespendet worden waren. Dieter Radziej