Am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen haben sich am Mittwoch zwei laut Polizei vermeidbare Verkehrsunfälle ereignet. Um 16.15 Uhr fuhr ein 60-jähriger Autofahrer von der A 73 kommend auf die A 3 in Richtung Regensburg auf. Dort wird aus der zweispurigen A 3 eine dreispurige Autobahn. Die dritte und damit neue rechte Fahrspur wird aus der Beschleunigungsspur gebildet, die nicht nach links auf die Fahrspur geleitet wird, sondern geradeaus als neue Fahrspur weiterführt. Der Autofahrer befuhr nun diese Spur mit den dort vorgeschriebenen 80 km/h und geriet zufällig neben einen Sattelzug, der über die A 3 von Frankfurt gekommen war. Der 69-jährige Kraftfahrer sah das Auto nicht, da es sich im "toten Winkel" befand. Als er auf die Spur nach rechts wechselte, rammte er das Auto und es entstanden Sachschäden in Höhe von über 10 000 Euro.

Denselben Ablauf hatte ein Verkehrsunfall, der sich drei Stunden später am selben Ort ereignete. Hier war eine 48-jährige Nürnbergerin mit ihrem Auto beteiligt. pol