Alljährlich werden vom Kreisjugendfeuerwehrverband Kinder und Jugendliche zu einem gemeinsamen Zeltlager eingeladen. In neun Zelten auf dem Sportgelände des TSV Elsa waren rund 90 Teilnehmer inklusive Betreuer untergebracht. An dem zweitägigen Zeltlager sollen sich die Jugendlichen näher kennenlernen, gemeinsam üben, aber auch Freude und Spaß miteinander haben.
Der Vorstand des Kreisjugendfeuerwehrverbandes eröffnete das Zeltlager bei schönstem Wetter, Kreisjugendsprecherin Nicole Boßecker hieß alle Anwesenden willkommen. Unter den Gästen befanden sich der stellvertretende Landrat Rainer Mattern und der Bürgermeister der Stadt Bad Rodach, Tobias Ehrlicher. Letzterer lud zu einem kostenlosen Besuch des Waldbades ein und übergab einen "Essenszuschuss".
Die Freizeit unterstütze auch der Landkreis mit Fördermitteln, sagte Rainer Mattern. Diese seien gut angelegt für die freiwillige Ausbildung der Jugendlichen, sagte Mattern. Er überbrachte auch die Grüße vom Vorsitzenden des Kreisjugendringes, Peter Rückert, und wünschte neben der Theorie und Praxis auch viel Spaß.
Als ein positives Erlebnis bezeichnete Kreisbrandrat Manfred Lorenz das Zeltlager, das auch der Kameradschaftspflege dient. Er dankte allen Helfern sowie den Mitgliedern des Kreisjugendfeuerwehrverbandes für ihren Einsatz. Insbesondere galt sein Dank dem Zeltmeister Markus Wenzel mit seinem Team. Wer die Ausrichtung des Zeltlagers im kommenden Jahr übernehmen möchte, möge sich mit Nicole Boßecker in Verbindung setzen, blickte Lorenz schon einmal in die Zukunft.
Aus dem Landkreis Coburg waren 14 Jugendfeuerwehren mit ihren Jugendwarten und Betreuern anwesend. Die Großübung in der Stadt Bad Rodach hatte Kreisbrandinspektor Stefan Püls zusammen mit Kreisbrandmeister Detlef Schoder ausgearbeitet. Diese klappte hervorragend. Als Dankeschön gab es für alle ein Eis, gespendet von der Stadt Bad Rodach in Person des Bürgermeisters Ehrlicher. Zur Unterweisung in der Theorie traf man sich im Gemeinschaftszelt. Außerdem fand eine Kinderolympiade statt, und das Lagerfeuer konnte gefahrlos entgezündet werden.
Karin Günther