Hier werden nicht nur Problemlösungen für den Garten gesucht, sondern auch Schnäpse gebrannt - von den eigenen Früchten. Der Gartenbauverein Hornungsreuth mit seinen 100 Mitgliedern ist auf vielen Feldern unterwegs, verleiht Gartengeräte und klärt auf, wie man Kiesgärten anlegt.

Eine gute Bilanz zog Vorsitzender Hermann Kramer in der Jahreshauptversammlung: "Die Herbstobstbestellung wurde gut angenommen, die Streuobstwiese in Hornungsreuth und am Dorfanger machen einen gepflegten Eindruck." 2019 stünden ein Schnittkurs für Gehölze, ein Diaabend mit Zweitem Vorsitzenden Ralf Stöcker und die Teilnahme am Drossenfelder Weihnachtsmarkt an. Außerdem solle ein Blühstreifen am Feuerwehrhaus angelegt werden.

Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende an Jürgen Schirmer für das Mulchen der Obstwiese und an alle Helfer aus Neuenreuth, Brücklein und Schwingen, die ebenfalls zum Gartenbauverein gehören. Und Kramer erwähnte noch, dass ein Entaster für Hochbäume angeschafft wurde.

Ein sattes Plus in der Kasse gab Verena Dörfler bekannt, ein detailliertes Protokoll über die letztjährige Hauptversammlung verlas Betina Müller.

Drei treue Mitglieder ehrte der Verein: Renate Müller und Helmut Zapf für 40 Jahre Zugehörigkeit, Adolf Benker für 25 Jahre. Und für die schönsten Anwesen gab es Modeln und Blumen. Ausgezeichnet wurden Susann und Günter Hagen aus Schwingen, Michaela und Jürgen Schirmer aus Neuenreuth und Manuela und Ralf Stöcker aus Hornungsreuth.

Zweite Bürgermeisterin Michaela Schirmer freute sich über das reichhaltige Angebot des Vereins und für das Engagement bei der Aktion "Mensch und Natur". Es sei auch dem Nachwuchs gezeigt worden, was entsteht, wenn man ein kleines Pflänzchen in die Erde setzt.

Kreisvorsitzender Günter Reif spendete den Gartenbesitzern viel Lob, die im heißen Sommer 2018 ausreichend gegossen hätten, um Pflanzen und kleinen Lebewesen das Überleben zu ermöglichen. Und er ermahnte Kommunen und Gartler: "Man muss nicht fünf Mal im Jahr mähen." Horst Wunner