"Das Ansinnen kommt aus Mühlhausen", ließ Mühlhausens Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) in der Gemeindratssitzung am Dienstagabend hören. Gespräche mit der Stadt Höchstadt hätten "im kleinen Kreis" bereits stattgefunden. Dabei ging es um ein "interkommunales Gewerbegebiet" zwischen dem Markt Mühlhausen und der Stadt Höchstadt.
Vorteile würde sich Mühlhausen von einer gemeinsamen Lösung auf jeden Fall versprechen. Ob das möglich ist, müsse erst noch geprüft werden, gab Faatz in der Sitzung bekannt. Das heißt, zu der "Idee" sollen erst einmal Landratsamt und Regierung Stellung beziehen.


Nahezu ebenes Gelände

Geben die Behörden ihren Segen dazu, hätte das Gewerbegebiet auf der Südseite der Autobahn A 3 offensichtlich gute Chancen. Faatz jedenfalls hält diese Lage für wesentlich günstiger als das ursprünglich geplante nördlich der Autobahnausfahrt bei Schirnsdorf. Das Gelände im Süden sei auch sehr viel ebener, erläuterte er. Inzwischen war man in der Gemeinde Mühlhausen nicht untätig: Es gibt bereits ein Arbeitsgremium, dem Bürgermeister Faatz, seine Stellvertreter Gerhard Kreß (FW) und Walter Jakob (CSU) sowie die Räte Ralf Geyer (FW) und Harald Scheidig (CSU) angehören.