Den Abschluss der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Feuerwehrjubiläum in Mitwitz bildete die Verbandsversammlung der Feuerwehren des Landkreises Kronach. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger zog eine positive Bilanz der Arbeit, und zwei verdiente Feuerwehrmänner aus dem Landkreis erhielten die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes.

Ausgezeichnet wurden Thomas Heider, Vorsitzender der Feuerwehr Steinberg, und Michael Zwingmann, Vorsitzender der Feuerwehr Neuses. In den zurückliegenden Jahren hätten sich beide tatkräftig für ihre Wehren eingesetzt, sie auf einen guten Weg gebracht und vor allem zukunftsfähig gestaltet, lobte Ranzenberger.

Er ging unter anderem auf die zahlreichen Einsätze im Jahr 2018 ein. Bereits jetzt, so Ranzenberger, seien es wieder deutlich über 1000 Einsätze. Gerne blickt Ranzenberger auf die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren im Landkreis, denn hier seien die Vorzeichen immer positiv. Die Jugendfeuerwehren könnten sich auf Bezirksebene immer wieder im Wettbewerb mit anderen Landkreisen bewähren und die Zahl der Kinderfeuerwehren nehme zu. Sind es doch jetzt schon über 300 kleine Floriansjünger.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren. So konnte man im letzten Jahr Übungspuppen für die Ausbildung im Atemschutzbereich anschaffen, damit die eingesetzten Trupps realitätsnah üben und lernen können.

Kreisbrandmeister Wolfgang Weidenhammer berichtete vom Baufortschritt des Atemschutzausbildungszentrums. Man befinde sich auf der Zielgeraden, die meisten Arbeiten seien abgeschlossen. Dem Beginn der Ausbildung in der neuen Atemschutzanlage im neuen Jahr steht nun nichts mehr entgegen.

Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer stellte die neue Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes vor, die auch mit Blick auf die Atemschutzübungsanlage mehr Funktionalitäten aufweist. So können künftig die Wehren selbständig ihre Termine in der Übungsanlage buchen oder Gerätschaften für die Ausbildung reservieren.

Landrat Klaus Löffler dankte der Gemeinschaft der Feuerwehren. Eine Vielzahl von Aufgaben kommt auf die Feuerwehren wie auch auf die Kommunen zu, die schließlich für die Wehren verantwortlich sind. Die Städte und Gemeinden, aber auch der Landkreis schüfen einen Rahmen für das zukunftsorientierte Arbeiten der Feuerwehren, aber die Wehren selbst müssten mit ihren Aktiven das Konstrukt mit Leben erfüllen. Ähnlich wie das neue Atemschutzzentrum. Hier, so Löffler, sei es gelungen, für die nächsten Jahre eine gute Atemschutzausbildung sowie eine kompetente Pflege der Geräte zu erreichen.

Bürgermeister Laschka wie auch Polizeichef Herrmann schlossen sich den Worten des Dankes an. Gerade die Polizei sei sehr dankbar für das gute Miteinander, den n es gelte doch oft, schwere und auch belastende Einsätze gemeinsam zu bewältigen. Ein Dank gelte hier auch den Kräften der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV). red