Der Gemeinderat will "An den Auwiesen" im Bereich des Erlenwegs die baurechtlichen Voraussetzungen schaffen, damit dort eine Produktionshalle mit Büro und Lagerräumen errichtet werden kann. In seiner Sitzung am Dienstagabend beschloss das Gremium das notwendige Aufstellen einer Einbeziehungssatzung und billigte auch die vorliegende Entwurfsplanung.

Wie Bürgermeister Günther Hübner (CSU) zu verstehen gab, liegt der Gemeinde Harsdorf dafür eine konkrete Bauanfrage vor. Bei der Prüfung hat sich gezeigt, dass sich das Grundstück im Außenbereich befindet. Nachdem das Vorhaben nicht privilegiert sei, sei es nach dem Baugesetzbuch nicht zulässig. Notwendig sei hierfür eine Einbeziehungssatzung im vereinfachten Verfahren.

Dabei kann laut Hübner von einer Umwelt- und einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung abgesehen werden.

Der Gemeinderat beschloss die öffentliche Auslegung im vereinfachten Verfahren, gleichzeitig sollen die Träger öffentlicher Belange beteiligt werden.

Zustimmung fand auch die 26. Änderung des Bebauungsplans "Harsdorf I" mit der Billigung der Entwurfsplanung. Hier liegt eine Bauvoranfrage für ein Mehrfamilienhaus mit Stellplätzen und für zwei Einfamilienhäuser mit je einer Doppelgarage vor. Ein öffentlicher Fußweg soll die Verbindung zum Bahnhof erleichtern. Darin sollen auch die Versorgungsleitungen verlegt werden. Die Erschließung mit Zufahrt und Versorgungsleitungen soll über die Blumenstraße erfolgen. Wie Bürgermeister Günther Hübner aufzeigte, dient die Änderung des Bebauungsplans "Harsdorf I" dem städtebaulichen Ziel, "einer Verdichtung innerörtlicher Bereiche den Vorrang vor der Inanspruchnahme neuer Bauflächen zu geben".

Zum Ausbau der Staatsstraße 2183 zwischen Ramsenthal und Harsdorf berichtete Bürgermeister Günther Hübner, dass die Arbeiten voll im Zeitplan liegen. Der ganze Ausbau sei optisch sehr gut gelungen. Der Graben vom Bahnübergang kommend müsse noch etwas angehoben werden.

Tempo 70 Richtung Sandreuth

Zum gegenwärtigen Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth ließ der Bürgermeister wissen, dass die Asphaltierungsarbeiten für den 18. und 19. November vorgesehen sind.

Zustimmung fand die von Hübner vorgeschlagene Begrenzung der Geschwindigkeit auf der Staatsstraße 2183 zwischen Harsdorf und Sandreuth auf 70 Stundenkilometer. Rei.