Mit großer Freude haben Zweiter Bürgermeister Christian Lange (CSU) und Stiftungsreferent Bertram Felix Zustiftungen in Höhe von 5500 Euro für den Volker-Hinniger-Fonds entgegengenommen. Lange dankte Michael Mohrenstein-Ertel und Klaus C. Landgraf: "Damit bekommen der Volker-Hinniger-Kunstpreis und das Andenken an den talentierten Künstler aus Bamberg noch mehr Gewicht." Er warb zugleich um weitere Zustiftungen, teilt die städtische Pressestelle mit.
Michael Mohrenstein-Ertel und Klaus C. Landgraf, ehemalige Klassenkameraden des Malers Volker Hinniger vom Dientzenhofer-Gymnasium, erinnern sich sehr gerne an die gemeinsame Schulzeit mit dem sehr jung verstorbenen Künstler. "Volker Hinniger hat auch als Künstler das gelebt, was schon zu Schulzeiten bei ihm erkennbar war: Neben seiner Kreativität und Leichtigkeit, mit denen er sich neuen Aufgaben widmete, waren es seine Fairness, Toleranz und Menschlichkeit", betont Michael Mohrenstein-Ertel. Zu seinem Andenken stiften er und Landgraf dem Volker-Hinniger Fonds 5500 Euro zu, der die finanzielle Grundlage des Volker-Hinniger-Kunstpreises der Stadt Bamberg bildet.
Der Volker-Hinniger-Preis wird seit 1992 alle zwei bzw. seit 2002 alle drei Jahre an junge Künstler oder eng zusammenarbeitende Künstlergruppen von einer Fachjury vergeben. Gestiftet wurde der Preis 1990 von Gretel Hinniger, Mutter des 1988 tödlich verunglückten Malers Volker Hinniger.
Jeder Preisträger, jede Preisträgerin präsentiert seine/ihre Kunst dank der Unterstützung der VR Bank in einer Ausstellung in der Stadtgalerie Villa Dessauer. red