Baugesuche und Zuschussanträge wurden in der jüngsten Stadtratssitzung behandelt. Zurückgestellt wurde ein Antrag des Juliusspitals, das zwei Standpylonen (Infoschilder) auf dem Grundstück am Dicken Turm 14 aufstellen will. Diese entsprechen in ihren Maßen nicht den Vorgaben der Altstadtsatzung, hat eine Überprüfung der Sanierungsbeauftragten ergeben. Diese hat eine etwas kleinere Lösung vorgeschlagen, die sich in der Höhe den städtischen Hinweistafeln anpasst. Vor einem Beschluss soll die Stadtverwaltung ein Gespräch mit dem Antragsteller suchen, um die Problematik darzulegen.
Mit zehn Prozent wird der Kauf eines gebrauchten Spindelmähers bezuschusst, den die DJK Seubrigshausen angeschafft hat (Anschaffungskosten 10 000 Euro). Der TSV Münnerstadt erhält ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent für den Kauf eines Defibrillators am Sportzentrum. Die Zuschuss-Summe beträgt rund 100 Euro. Stadtrat Fabian Nöth regte an, die Stadt solle überprüfen, ob es die Möglichkeit gibt, in jedem Stadtteil mindestens einen jederzeit zugänglichen Defibrillator zu installieren. Dieser Vorschlag ist nicht neu, wurde aber nicht weiterverfolgt, was Helmut Blank bestätigte.


Gespräch steht aus

Zum Verbleib des Zunftbaumes kam erneut eine Anfrage. Es werde mit den Eigentümern, Stadtkapelle und Feuerwehrverein, ein Gespräch geführt, so Helmut Blank; darin müsse die Haftungsfrage besprochen werden. Außerdem müsse eine Standfestigkeitsprüfung des Baums durchgeführt werden. Ein neuer Standort für den Zunftbaum kommt für Blank nicht in Frage, weil die Kosten für das Betonfundament sehr hoch gewesen waren.
Keine neuen Informationen gibt es nach Auskunft des Bürgermeisters zur Straßenausbaubeitragssatzung. "Wir wissen nichts." Es gebe keine neuen Informationen aus München. Momentaner Stand: Die Stadt müsse zahlen. eik