Muggendorf — Dekan i.R. Manfred Erstling feierte mit langjährigen Weggefährten und ehemaligen Nachbarn seinen 80. Geburtstag.
Dekan Günther Werner und Bürgermeister Helmut Taut (FW) hatten dazu in das Dekanatszentrum nach Muggendorf eingeladen. Der Jubilar sollte an den Ort, an welchem er 23 Jahre gewirkt hat, noch einmal zurückkehren, führte Günther Werner in seiner Begrüßung aus. "Lieber Amtsbruder, ein Pfarrer kennt keinen Ruhestand, er gehört immer noch dazu." Bürgermeister Taut richtete Worte des Dankes an den Ehrenbürger des Marktes Wiesenttal. So fielen in dessen Amtszeit als Muggendorfer Pfarrer und Forchheimer Dekan unter anderem der Neubau des Pfarrhauses, der Umbau des ehemaligen Pfarrerwohnhauses und Amtsgebäudes in ein modernes Dekanatszentrum sowie die Erweiterung des Friedhofes.
"Lieber Manfred, du warst in jeder Lebenssituation ein Vorbild", so die anerkennenden Worte des Gemeindeoberhauptes. Die Zusammenarbeit zwischen einer politischen und der Kirchengemeinde ist kein Selbstläufer. Im Markt Wiesent-tal klappt sie vorzüglich.
Die Erkenntnis: "Hinter einem starken Mann steht eine starke Frau" treffe bei den Erstlings zu. Darum hatte Helmut Taut auch die Ehefrau des Jubilars, Doris Erstling, in die Glückwünsche eingebunden.
Im Namen der Dekanatssynode und des Dekanatsausschusses gratulierte Präsidiumsmitglied Robert Glenk. Er brachte auch die Grüße der Landeskirche mit. Als Sinnbild der Freundschaft schilderte der Präsident des Rotaryclubs Forchheim, Peter Sauer, den Jubilar. Für den örtlichen Fränkische-Schweiz-Verein sprach Ehrenvorsitzenderb Adolf Wunder Glückwünsche aus. Mit seinem reichen geschichtlichen Wissen habe Manfred Erstling in zahlreichen Vorträgen alle begeistert. Die Geburtstagsfeier wurde vom Posaunenchor musikalisch umrahmt.