Der Weltfreiwilligendienst des Jugendamtes der Erzdiözese Bamberg wird zwei zusätzliche Stellen in Uganda einrichten, die schon zum Herbst zu besetzen sind. "Wir wollten unser Angebot in Kooperation mit den Comboni-Missionaren in Uganda eigentlich mittelfristig ausbauen und haben in einigen Comboni-Standorten in Uganda vorsichtig angefragt. Wir sind dort aber auf so offene Ohren, Dynamik und so viel gastfreundliches Interesse gestoßen, dass wir schon in diesem Jahr ein bis zwei weitere Stellen in Opid, Uganda, einrichten möchten", sagt Martina Stamm, Referentin des Weltfreiwilligendienstes.

"Dazu suchen wir jetzt ein bis zwei junge Menschen, die in einer ,technical school‘ beim Computer- und Englischunterricht unterstützend mitarbeiten möchten. Nebenbei ist eine Mithilfe in der Gemeinde wünschenswert." Da die Stelle ganz frisch eingerichtet wird, werden die Freiwilligen bei den Comboni-Missionaren vor Ort wohnen, um eine bestmögliche Betreuung zu garantieren - hier wohnt auch ein deutscher sowie ein deutschsprachiger Missionar.

Opid (in der Nähe von Gulu) ist eine "Schulstadt" und daher von vielen jungen Menschen bewohnt und frequentiert. Die Stelle ist zuerst einmal für einen jungen Mann angedacht und kann durch einen männlichen oder eine weibliche Freiwillige ergänzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Erzdiözese. Die Bewerber müssen zwischen 18 und 28 Jahre alt sein, einen mittleren Schulabschluss und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Die Schulkenntnisse für den Umgang mit Computern sowie Schul-Englischkenntnisse sind ausreichend. Die Kosten für die pädagogische Vor- und Nachbereitung, Flug, Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld, Impfung etc. werden getragen. Weitere Informationen sind über www.freiwillig-ins-Ausland.de oder direkt beim Referat Weltfreiwilligendienst der Erzdiözese Bamberg, Telefon 0951/868840, erhältlich. red