Das Büro "Energie und Klima" des Landratsamtes Forchheim weist darauf hin, dass sich aufgrund der neuen Richtlinie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Regelungen für die Beantragung eines Zuschusses für Solarthermieanlagen, Pellets-, Scheitholz- oder Hackschnitzelheizungen sowie Wärmepumpen geändert haben.
Seit dem 1. Januar 2018 ist die Förderung beziehungsweise der Zuschuss für diese Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien immer vor Umsetzung, das heißt bereits vor Auftragserteilung an den Installateur, auf elektronischem Wege beim BAFA zu beantragen. Konkret bedeutet das, dass die vertraglichen Vereinbarungen erst getroffen werden dürfen, wenn der Antrag beim BAFA registriert ist. Die bisherige Möglichkeit der Antragstellung erst nach Durchführung der Maßnahme entfällt.
Es gibt allerdings eine Übergangsfrist für Antragsteller, die ihre Heizung noch bis zum 31. Dezember 2017 in Betrieb genommen haben oder wenn es der Installateur nicht mehr geschafft hat, die Heizung im Jahr 2017 planmäßig fertigzustellen. Nur in diesen Fällen kann der Förderantrag noch innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme, jedoch spätestens bis 30. September 2018, beim BAFA eingereicht werden.
Für alle anderen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, die erst im Jahr 2018 in Betrieb genommen werden, ist der Zuschussantrag bereits vor Vertragsabschluss, also vor Auftragsvergabe, beim BAFA zu stellen.


Weitere Infos

Weitere Informationen zur neuen Richtlinie und den Bedingungen für die Antragstellung sind zu finden unter www.bafa.de beziehungsweise zu erhalten im Büro "Energie und Klima" des Landratsamtes Forchheim, Telefon 09191/86-1025. red