"Der Wildberg ruft!" heißt es an diesem Wochenende in Tettau und gemeint ist der Ruf zur Einladung zum beliebten Wildbergfest. Am idyllisch gelegenen Wildberghof bei Tettau werden sich wieder Freunde der Blasmusik, der Romantik und Nostalgie ein Stelldichein geben.

Der Wildberghof ist auch historisch interessant, liegt das Anwesen doch unmittelbar an der früher bedeutenden Heer- und Handelsstraße zwischen Nürnberg und Leipzig. Auf der Reise von Wittenberg nach Heidelberg führte auch der Weg von Martin Luther am Wildberg vorbei.

Genau zu diesem geschichtsträchtigen Ort laden die Tettauer Blasmusik, die "Dadner Rasselbekk", die Familie Schütze und das Wildberg-Café am Samstag, 10. August, und am Sonntag, 11. August, zu Spaß, Genuss und Unterhaltung ein. Am Samstag wird die Tettauer Blasmusik ab 19 Uhr mit einem breiten Repertoire an zünftiger Blasmusik aufspielen. Und am Sonntag gibt es schon ab 14 Uhr die beliebte Blasmusik der Tettauer mit einer Auswahl von böhmisch bis Schlager und moderner Musik.

Startrompeter Michael Ruß wird einige Soli auf seiner Trompete präsentieren. An beiden Tagen gibt es fränkische und thüringische Spezialitäten. Erstmalig werden aber auch indische Spezialitäten von einem Koch aus Indien frisch zubereitet, für Kinder wird Waffelbacken angeboten. Außerdem führt am Samstag ab 16 Uhr Annette Walther ins Varieté mit dem Evergreen "Kann denn Liebe Sünde sein?" Zusammen mit Roland Brehm von der Musikschule Sonneberg wird sie das Publikum mit Musik und Gesang am Samstag ab 16 Uhr in die 1920er Jahre versetzen. Der Eintritt ist frei. Der Wildberghof ist auch deshalb interessant, weil das Gebiet 40 Jahre lang unmittelbarer innerdeutscher Grenzbereich gewesen ist. Entlang der Heer- und Handelsstraße sind Meilensteine, Grenzsteine und Brunnen bis heute erhalten.

Der Wildberghof wird von der Familie Schütze seit 40 Jahren liebevoll gepflegt und gehegt. Dabei helfen auch ihre Tiere wie Hühner, Pferde, Rinder und Ziegen. eh