Das Personalkarussell am Bamberger Bosch-Standort dreht sich weiter. Der Automobilzulieferer will auf Grund von "Nachfrageveränderungen im Produktbereich Zündkerze" auch das Bamberger Werk "personell anpassen". Das bestätigt eine Sprecherin auf Anfrage. Diese Anpassungen sollen über Vorruhestandsregelungen, Versetzungen und einvernehmlich geschlossene Aufhebungsverträge vollzogen werden. Letzteres kann bis zu 80 Mitarbeiter betreffen. Wie weiter bekannt wurde, hat man sich bereits in 55 Fällen einigen können.

Solche "sozialverträglichen Maßnahmen" gehörten zum Alltag eines Wirtschaftsunternehmens mit 7700 Mitarbeitern, so die Sprecherin. Und: "Diese Veränderungen haben mit der aktuellen Dieselproblematik nichts zu tun." Kürzlich wurde bekannt, dass Bambergs größter Arbeitgeber seine jährlich 250 altersbedingt ausscheidenden Mitarbeiter in den nächsten Jahren wohl nicht ersetzt (wir berichteten). Daher könnte die Belegschaft bis 2027 um ein Drittel schrumpfen. gro