Bei der Feuerwehr Altdrossenfeld hat die aktive Truppe den Vorrang vor allen anderen Ansprüchen. Denn sie wurde aufgewertet, kooperiert mit der Stützpunktfeuerwehr Neudrossenfeld, beide sind ein Team und haben eine gemeinsame Dienststelle. "Deshalb müssen wir oft zum Einsatz wegfahren. Im vergangenen Jahr summierte sich das auf 20 Ernstfälle, darunter elf Brände und neun Technische Hilfeleistungen", stellte Kommandant Mike Kühnert bei der Hauptversammlung im Brauereigasthof Schnupp heraus.
Die besonderen Anforderungen würden eine besondere Weiterbildung nötig machen. "Meine Leute haben sich da gut eingebracht, ich bin zufrieden", sagte Kühnert. Er könne auf 30 Aktive zurückgreifen, darunter acht Frauen und ein Anwärter.


Sanierung kommt voran

Die Sanierungsarbeiten am Feuerwehrhaus seien gut vorangeschritten. Das Gebäude sei jetzt durch die überarbeitete Heizungstechnik frostfrei geworden - dank der unbürokratischen Hilfe der Gemeinde. Ebenso habe man das Löschfahrzeug, einen Unimog LF 8, verbessert. Heuer will der Kommandant einen Schwerpunkt in den weiteren Umbau des Fahrzeugs setzen und sich verstärkt um die Pflege der Gerätschaften kümmern.


"Meilenstein" im Atemschutz

Als Meilenstein in der Geschichte der Wehr bezeichnete Kühnert die erstmalige Anschaffung zweier Atemschutzgeräte: "Damit ist unser Stellenwert noch größer geworden." Uwe Höreth sagte er ein Dankeschön für die zwei LED-Deckenleuchten und der Zimmerei Kirschner für die ganzjährige Unterstützung.
Seine Tochter Tina ernannte Kühnert zur Oberfeuerwehrfrau, per Handschlag wurde Hannes Kreuzer in den aktiven Dienst übernommen.
Laut Vorsitzendem Jürgen Hüther ist heuer wieder ein Kameradschaftsabend geplant.
Kooperationen wie die zwischen Neu- und Altdrossenfeld hätten Zukunft, machte Bürgermeister Harald Hübner noch deutlich. Den Zustand der Altdrossenfelder Wehr nannte er hervorragend, "sie ist nach Problemen wegen der Sollstärke wie Phönix aus der Asche wiederauferstanden". Horst Wunner