Obwohl die Relegation zur Fußball-Bezirksliga Mittelfranken bereits am vergangenen Wochenende abgeschlossen wurde, ließ die Einteilung der beiden Staffeln für die neue Saison auf sich warten. Grund war, dass es zu viele potenzielle Nord-Mannschaften gab. Daher suchte Bezirksspielleiterin Sandra Hofmann zwei Teams, die freiwillig in die Süd-Staffel wechseln, damit beide den Spielbetrieb mit 18 Klubs aufnehmen können. Lediglich Aufsteiger TSV Burgfarrnbach erklärte sich dazu bereit. Der andere Kandidat wurde in einer Mathe-Stunde gesucht. "Wir haben für jeden Verein die Auswärtsfahrten in Kilometern und Minuten errechnet. Dabei ergab sich, dass der ASV Zirndorf für den Süden am günstigsten liegt", erklärt Hofmann.
Im Norden kommt es unter anderem zum Derby zwischen den Erlanger Klubs TV 48 und Absteiger SpVgg. Außerdem trifft der neue Trainer der "Spieli", Joachim Müller, auf den TSV Neunkirchen, den er gerade über die Relegation in die Bezirksliga geführt hat. Gegen die Einteilung kann binnen einer Woche nach Bekanntgabe schriftlich bei der Bezirksspielleiterin Beschwerde eingelegt werden. rup
Bezirksliga Nord: FC Hersbruck, SK Lauf, FSV Stadeln, SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf, Türkspor Nürnberg, ASV Weisendorf, FC Kalchreuth, FC-Bayern-Kickers Nürnberg, TV 48 Erlangen, ASV Fürth, SV Schwaig, Cagrispor Nürnberg, ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (A), SpVgg Erlangen (A), SV Gutenstetten-Steinachgrund (N), TSV Neunkirchen (N), SpVgg Diepersdorf (N), SV Buckenhofen (N)