klaus schmitt

Sie haben schon gezeigt, was sie können, und einen Kalender gestaltet. Nun wollen sie ihre Kunst in einem größeren Rahmen einem breiten Publikum präsentieren. Neun Hobbymaler aus der Stadt planen eine Ausstellung an diesem Wochenende. Das ist ihr Beitrag zur 1000-Jahr-Feier der Stadt, die Zeil heuer begeht. Die Ausstellung ist ein weiterer Mosaikstein im Reigen des Jubiläums.
Die Ausstellung findet am morgigen Samstag, 14. April, und Sonntag, 15. April, im Rudolf-Winkler-Haus statt. Jeweils von 14 bis 18 Uhr ist geöffnet, informierten die Künstler, als sie sich im Vorfeld der Ausstellung im Rudolf-Winkler-Haus mit Bürgermeister Thomas Stadelmann (SPD) trafen.
Die neun ausstellenden Künstler sind: Erwin Barthelmeß, Beate Brand, Inge Ender, Dorothea Hauck, Hans Hetterich, Anita Huppmann, Stefanie Merkl, Heidemarie Schubert und Gerda-Maria Wölfel. "Wir sind alle Hobbykünstler", sagt Beate Brand über die Gruppe.


Teilweise eine Premiere

Für das Jahr 2018 haben die neun Maler Bilder für einen Kalender vor allem mit Motiven aus Zeil bereitgestellt, den die Stadt zur 1000-Jahr-Feier verkauft. Sie alle waren beteiligt an dem Kalender mit jeweils einem oder maximal zwei Bildern. Nun können sie in der Ausstellung wesentlich mehr Bilder präsentieren, die im Laufe der vergangenen Jahre entstanden sind. "Jeder soll seine Bilder zeigen, die er hat", begrüßt Bürgermeister Thomas Stadelmann die Initiative der neun Hobbymaler und freut sich über den weiteren Beitrag zum Stadtjubiläum. Die Schau bietet die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Für manchen Teilnehmer ist es eine Premiere. Insgesamt dürften es rund 150 Bilder sein, die am Wochenende zu sehen sind.
Die Motive und Stilformen sind eine breite Mischung. Landschaften, Tiere, Personen, Aquarelle und Stadtansichten werden ebenso ausgestellt wie moderne und abstrakte Kunst. "Jeder hat seinen Stil", beschreibt Dorothea Hauck die Palette der Werke.
Und welche Erwartungen verbinden die Hobbykünstler mit der Ausstellung? "Dass es den Leuten gefällt", antwortet Dorothea Hauck auf die Frage. Sie alle wollen, wie Erwin Barthelmeß wünscht, "einen guten Eindruck" hinterlassen.
Aller Voraussicht nach sollen Bilder auch gekauft werden können. Wie das im Einzelnen aussehen könnte und ob das für alle Werke gilt, stand wenige Tage vor der Ausstellung offenbar noch nicht fest. "Wir machen halt einen Preis hin", schlug Inge Ender schmunzelnd vor.

(Im Bild sind die ausstellenden Künstler zu sehen, von rechts: Anita Huppmann, Beate Brand, Erwin Barthelmeß, Inge Ender, Dorothea Hauck, Hans Hetterich, Gerda-Maria Wölfel/verdeckt) sowie Stefanie Merkl und Hans-Georg Schubert (er kam für seine Frau Heidemarie).