Neun Verkehrsunfälle hatte die Bad Brückenauer Polizei vom Freitag bis Montagfrüh zu bearbeiten. Dabei wurde Gott sei Dank niemand verletzt. Darunter waren alleine sechs Wildunfälle, berichtet die Polizei.

Die Sicherheitswacht kam am späten Freitagnachmittag zu einem Fahrradunfall in der Marktgasse hinzu, der schlimm hätte ausgehen können. Ein Zehnjähriger war mit seinem Fahrrad von der Altstadt nach rechts in die Marktgasse zu zügig eingebogen und mit voller Geschwindigkeit gegen ein dort wartendes Auto geprallt, auf die Motorhaube und von dort wieder herunter geschleudert worden. Wie durch ein Wunder hatte er sich nicht verletzt. An dem Mazda der Unfallbeteiligten entstand geringer Schaden an der Fahrzeugfront.

Unfallflüchtigen erwischt

Einem Fußgänger hat es eine 64-Jährige zu verdanken, dass sie nicht auf einem Schaden von rund 3000 Euro an ihrem Peugeot sitzen geblieben ist. Der 62-Jährige hatte gesehen, wie in Bad Brückenau in der Unteren Badersgasse ein Opel am Freitagvormittag beim Abbiegen in die Unterhainstraße an dem geparkten Peugeot hängen geblieben ist. Der Fahrer besah sich den Schaden. Der Zeuge ging davon aus, dass der Unfallverursacher einen Zettel an dem beschädigten Auto hinterlassen würde und ging zunächst weiter. Als er einige Minuten später zurückkam, war die Fahrerin an ihrem beschädigten Fahrzeug. Sie hatte aber keine Nachricht des Verursachers vorgefunden. Da sich der Zeuge das Kennzeichen gemerkt hat, kam die Polizei einem 78-Jährigen auf die Spur.

Am Sonntagnachmittag konnte eine 84-Jährige wegen eines Fußgängers in der Bahnhofstraße trotz Grün an der Ampel noch nicht anfahren, weil sich noch ein Fußgänger auf dem Überweg befand. Ein 24-Jähriger reagierte zu spät und fuhr mit seinem Golf auf den Audi auf: Der Schaden beträgt 1000 Euro.

Rehe, Hasen und ein Fuchs

Bei sechs Wildunfällen wurden drei Rehe, zwei Hasen und ein Fuchs getötet. Der Gesamtblechschaden an den Autos summiert sich auf rund 7000 Euro. Allein in der Dämmerung des Montag ereigneten sich vier Unfälle. pol