Durch qualifizierte Tatortarbeit ist es der Polizeiinspektion Mellrichstadt gelungen, maßgeblich zur Aufklärung von teils länger zurückliegenden Einbrüchen beizutragen, berichtet die Polizei.

Unter anderem konnte durch eine gesicherte DNA-Spur eine größere Einbruchsserie aufgeklärt werden. In allen Fällen hatte der Täter überwiegend an Einfamilienhäusern Fenster aufgebohrt. Die Tatorte befinden sich in erster Linie im Stadtgebiet von Mellrichstadt, teilweise aber auch in Oberstreu und in Mittelstreu. Eine DNA-Spur kann nun einem 40-jährigen Rumänen zugeordnet werden, der Anfang des Jahres nach einer Straftat in Belgien erkennungsdienstlich behandelt wurde. Gegen ihn ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft wegen Einbruchdiebstahls in zwölf Fällen.

Verdächtiger aus Memmingen

Eine Serie von vier Einbrüchen in Wochenend-Häuser hatte sich im Zeitraum von Januar bis März 2016 in Ostheim ereignet. Der Täter hatte Schäden in Höhe von mehreren hundert Euro verursacht und Gegenstände, überwiegend von geringem Wert, entwendet. Die Beamten sicherten die DNA. Nach einer Festnahme bei einem anderen Fall in Süddeutschland kann die damals gesicherte Spur nun einem 50-Jährigen zugeordnet werden. Der Mann aus Memmingen steht somit im dringenden Verdacht, die Einbrüche in Ostheim begangen zu haben.

In Thüringen festgenommen

Erst am 11. Februar berichtete das Polizeipräsidium Unterfranken gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt über einen 42-Jährigen, dem vorgeworfen wird, 2018 vier Einbrüche in Pfarrhäuser im Raum Mellrichstadt begangen zu haben. Bei den Taten war meist Bargeld entwendet worden. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf mehrere tausend Euro. Auch in diesem Fall war es eine DNA-Spur, die zum Tatverdächtigen führte. Er wurde bei einem Wohnungseinbruch in Thüringen auf frischer Tat festgenommen. pol